Beiträge zur Physiologie des Sehorgans / von Georg Meissner.
- Georg Meissner
- Date:
- 1854
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Credit: Beiträge zur Physiologie des Sehorgans / von Georg Meissner. Source: Wellcome Collection.
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![je nach der Entfernung des fixirten Punktes, verschie- dene Neigung haben, was sich sogleich aus der Betrach- tung des Ausdrucks: cot 88° 17' = cot 7i. 2- r ergiebt, worin g eine Constante, die Hälfte der Grundlinie, und r die wechselnde Entfernung des fixirten Punktes von der Mitte der Grundlinie bedeutet. Es würde sich unter der genannten Voraussetzung ergeben müssen, dass der Winkel n bei wachsendem r kleiner würde, die Nei- gung des Horopters also für einen ferneren Fixirpunkt beträchtlicher wäre, mehr von der senkrechten Richtung abwiche, als für einen näher gelegenen Fixirpunkt. Das Ergebniss der Versuche ist nun folgendes. Der Winkel, welchen die verticale Trennungslinie mit dem horizontalen Meridiane der Retina einschliesst, nähert sich immer mehr einem rechten, je weiter der fixirte Punkt sich von der Grundlinie entfernt, je kleiner also der Convergenzwinkel der Sehaxen wird. Ist letzterer = Null geworden, d. h. wird ein unendlich ferner Punkt fixirt, stehen die Sehaxen nahezu parallel, so ist die Nei- gung der verticalen Trennungslinien =90°, sie stehen senkrecht zum horizontalen Meridiane, fallen mit den ver- ticalen Meridianen zusammen. Je grösser der Convergenz- winkel der Sehaxen wird, je näher der fixirte Punkt liegt, desto mehr weicht die Richtung der Trennungslinien von der senkrechten ab. In der beistehenden Tabelle wird sich dies übersehen lassen. Es ist in diese Zusammenstellung das Material für die Berechnung mit aufgenommen, und es bedeutet r die Ent- fernung des fixirten Punktes von der Mitte der Grund- linie, welche von 8 Cm. bis 58 Cm. allmählich zunimmt. p bedeutet die Entfernung, in welcher sich die zur Beob- achtung gebrauchte indirect gesehene Linie von der Mitte der Grundlinie befand. Die erste Winkelgrösse in jeder Hauptcolumne bezeichnet den Winkel, unter welchem bei den einzelnen Sehweiten, r, die verticale Trennungslinie gegen den horizontalen Meridian geneigt ist. (Immer in dem Sinne, wie es zuvor gefunden wurde, in der Richtung der Linien TM und LN in Fig. 6.) Dieser Winkel wächst von 86° 58' bis zu 89° 15'. Die zweite, kleinere Winkel- Meissner, Physiol. d. Sehorgans. Q «Üc?q' o i-i c o CD 3 »°5 CS P- CD CD Hj OD OD © o £* 00 § ^ ,_k *-^ © $* r* 00 ^1 o .SP., CO Cn #» InS £^ o od ~] © *- © * cn — ''►«» CD ^ CO -~1 © CJi tO CD o '—***? 00 00 © , Cn - CO o © CO CO HJ. —1 • tn © © S^s OD 00 © CO » -J © Cn « OD CO © J5-» Co © • Crt CO © oo^s OD CO © fc>5 « CJi CO s l>5 c CO ^3 OD CO c CO^ (^ -J ^ © © g^ oc CO © **• •*. 1^ ZJT ' ISS © 00~ OD CO © 01 «ä h^ oo ^ U> Oi 2^ c](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21067090_0043.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)