Wissenschaftliche briefe / von Gustav Theodor Fechner und W. Preyer ; nebst einem Briefwechsel zwischen K. von Vierordt und Fechner sowie neun Beilagen ; herausgegeben von W. Preyer.
- Date:
- 1890
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Credit: Wissenschaftliche briefe / von Gustav Theodor Fechner und W. Preyer ; nebst einem Briefwechsel zwischen K. von Vierordt und Fechner sowie neun Beilagen ; herausgegeben von W. Preyer. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Ihrem Briefe sehe, mißverstanden. IstR = Reiz, Us=psychophy tische Bewegung, E=positive Empfindung, so ist ^tatsächlich R iy e 0 0 0, . s 1 o„ q . ■ m 1 wobei q>s und m> 1. Wenn R Null, ist W Null und E Null; ivenn R = s, ist W eine endliche positive Gröfse, etma=-\-l, und E immer noch Null; ivenn R = q, ist-W=m und nun wird E eine endliche positive Gröfse. Nun sagen Sie, epischen dm leiden Null- iverten der Empfindung 0, und 0„ ist ein grofser Unterschied, 0, ist nicht Null,, sondern = — oo und nur 0„ ist Null: Dies bestreite ich. Sie sagen, zwischen 0, und 0„ ist die Empfindung negativ, imaginär, unbewufst und bezeichnen die Tiefe des ünbeivufstseins oder das Ent- ferntsein (der Psyche) von dem Nullwert der Empfindung mit nega- tivem Vorzeichen. Von der Ztdässigkeit dieser Auffassung bin ich nicht überzeugt. Aber es ivürde mich freuen, ivenn Sie meine Be- denken beseitigten. I. Ein HauptbedenJcen fufst darauf, dafs das mit — und -f- bezeichnete in der Empfindungsskala zweierlei ist, disparat oder heterogen ist, denn die Minus beziehen sich auf das Entferntsein vom Basein, die Plus nicht etwa auch auf das Entferntsein vom Ba- sein in der entgegengesetzten Richtung, sondern auf die Empfindungs- stärke, welche genau ebenso da ist bei der schwächsten, wie bei der stärksten Empfindung. Balier meine Bemerkung („Myoph. Ges.u S. 95, Z. 20 v. o.). Bas Entferntsein, hier unräumlich gedacht, kann sich doch nur auf einen Zustand beziehen. Ist der Zustand erreicht, dann kann er durch Zunahme der Empfindungsgröfse nicht noch mehr erreicht iverden, als er schon ist. Wollte man das Entferntsein der Empfindung vom Basein zeitlich denken, so würde ein Novum eingeführt, selbst dann aber schwerlich der Einwand, soviel ich finde, zu beseitigen sein. Wollte man die Intensität der Empfindung mit\demselben Mafse messen wie die Tiefe des UnbeivufstseinSj also mit der Einheit des Entferntseins vom Ba- sein, dann ergäbe sich das unmögliche Resultat, dafs eine Empfindung gröfserer Intensität weiter vom Basein entfernt wäre als eine kleinere. Setzt man in dieser ganzen Betrachtung überall statt des Word* „Basein das Wort „Nullpunkt [= 0„], so ist das nur eine ver- bale Änderung, keine begriffliche. II. Ein anderes Bedenken gründet sich darauf, dafs es dem](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21996507_0062.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)