Die Rosaniline und Pararosaniline. Eine bakteriologische Farbenstudie / von P. G. Unna.
- Unna P. G. (Paul Gerson), 1850-1929.
- Date:
- 1887
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die Rosaniline und Pararosaniline. Eine bakteriologische Farbenstudie / von P. G. Unna. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Royal College of Physicians of Edinburgh. The original may be consulted at the Royal College of Physicians of Edinburgh.
27/74
![21 lieh wei’cleii wir weiter imieu noch zu ölteren Malen .sehen, (lals die tinktoidelle Auslese im hohem Gi'ade abhängig ist von den A^ei'bindungen, welche der Farbstoff bereits ^’or der Färlwing ein gegangen ist. Treten wir der Salzfrage von diesem Standpunkte aus ])ositiv näher, so müssen wii’ uns zur Erreichung l^eweisender Tdiatsacheu natürlich auf solche Salze beschränken, bei denen eine chemische Fnisetzum»' ]uit dej’ salzsauren Farbhase un- denkbar ist. Ich unternahm daher die histochromatisdie Prüfung der durch NaCl, jShiBr und xAuoCl^ erzeugten Fällungs- produkte, welche mir Herr Dr. Mielck freundlichst darstellte. Alle diese Niederschläge lassen sich leicht auf dem Filter auswaschen und hernach in Spiritus lösen. Mit Goldchlorid gehen beide Farbstoffe amoi’phe, dunkle Niederschläge, welche sogar in Wassei’ so unlöslich sind, dafs man die Farbstoffe quantitativ mittels Goldchlorid ausfällen könnte. Die NaCl- und NaBr-Niederschläge des Rosanilius und Pararosanilins lösen sich in Spiritus leicht, die AuCl-Niederschläge schwieriger auf, sämtlich mit roter Farbe. Da diese drei Paare von Niederschlägen nicht durch Um- setzung entstanden sein können, müssen sie entweder „au.sge- salzene“, einfache Farb.stofte und dann unter sich sämtlich gleich und mit dem ursprünglichen Farbstoff identisch sein, oder Doppelverbindungen der verschiedenen Salze darstellen und sich dann untereinander und gegenüber dem salzsauren Farbstoff verschieden verhalten. Das letztere ist denn nun auch in der That der Fall. Die chemische Verschiedenheit dieser Produkte .springt am leichte.sten an dem Goldnieder.schlage in die Anu-ei]; denn im o o ^](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21718738_0029.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


