Die denkschöpfung umgebender welt aus kosmogonischen vorstellungen in cultur und uncultur / [Adolf Bastian].
- Adolf Bastian
- Date:
- 1896
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die denkschöpfung umgebender welt aus kosmogonischen vorstellungen in cultur und uncultur / [Adolf Bastian]. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![- 13 - mittelst (irgendwo) erst gesetzter Eins, zu späterer Verificirung aus den Rechnungen (bei Correctheit derselben). Bei Absehen von dem in Möglichkeit (eines oüvocfiei ov) oder Vor- anliegenden (in der Cultur), wird die Welt genommen, wie sie ist (in Uncultur). „The World always existed“ (as regards creation) in Australien (s. Gurr), und (s. von den Steinen): „ein eigentlicher Schöpfungsbericht fehlt“ (bei- den ßakairi), wogegen, nachdem die Schöpfung gesetzt, die „Verwandler“ (wie Quone), ihr Werk beginnen können, vierfach oder im Doppelpaar [gleich Keri und Karne oder (auf Hawaii) Kane und Kanaloa], auch nur Einer vielleicht; bis Gon mit Pachacamac zusammen- trifft, dem Allmacher (allmächtig). Ein einsamer Indianer (s. Powers) schweift einsam über die öde Erde, und, als durch plötzlichen Donnerschlag betäubt, wiederum er- wachend, sieht er vor seinen Augen gebreitet, in voller Ausstattung die Welt (der Mattoles), wie die von Wanna-Issa während ihres Schlafs geschaffene seine Söhne, als beim Erwachen die Augen reibend (bei den Esthen) oder (bei den Wogulen) das alte Ehepaar auf dem Tundra-Hügel, am Morgen nach der Gewitternacht, in welcher Kwore seinen (platonischen) Kosmos noetos hinabgelassen hatte, in den „Raum- behälter“ (leeren Twascha’s, eranisch). Und so als zu den Grenzen der Meditationsterrassen (auf Rupaloka) Maha-Brama das Universum Sankara’s (-0 twv oXwv ouoiYjua) vor sich sieht, vermeint er selbst, weil für sich allein (in Selbsttäuschung), der Schöpfer zu sein (Fabri- cator mundi oder Opifex rerum), weil ihm (der Durchschau in Bodhi noch ermangelnd) T| s$ toiv oXtuv *cevsoi? nicht bekannt war (wie aus Rathschluss des Karman bedingt). Zwei Söhne entsprangen aus dem Zweifel, als Zrvan (zur Weltschöpfung) den Sohn Vormist ge- wünscht (b. Elisäus), und so, nach der Skepsis Spaltung (im unsicheren Schwanken), durchwandelt es auch die indianischen und polynesischen Mythologien mit Zwillingspaarung (in Doppelung der Dioskuren) bei Arbeitstheilung demiurgischen Schaffens (in Einheit). Für das „Machen“ bedarf es indess eines Stoffes (als „Pimble“ am Murray), und so (bei Ausfall einer „creatio prima“) muss bei den Welt- zerstörungen (im Umschwung der Kalpen) vorgesehen werden, einen Rest der Dhatu zu schützen (im Goldkern einer Hiranyagarbha) für ihr Hinüberretten (über die Katastrophe einer Ekpyrosis hinweg), und bei häufigst wiederkehrender Wasserzerstörung (aus der, in allgemein weitester Verbreitung, die Fluthsagen sich ergeben) erhält Menabozho](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24875405_0025.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)