Die denkschöpfung umgebender welt aus kosmogonischen vorstellungen in cultur und uncultur / [Adolf Bastian].
- Adolf Bastian
- Date:
- 1896
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die denkschöpfung umgebender welt aus kosmogonischen vorstellungen in cultur und uncultur / [Adolf Bastian]. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![durch seine Taucherthiere ein erstes Sandkorn zur Erdbildung, unter Austreten der Flüche durch den Wolf [an Stelle (stoischer) Elementar- wandlung]. Durchschnittlich beginnen deshalb die Schöpfungssagen, wenn nicht aus einem ßythos, als Kumulipo oder Ginnunga-gap hervorsteigend oder an (Mangaia’s) „root of all existence“ ansetzend, — aus Schöpfungs- wassern (der Genesis), worüber der Vogel fliegt, als Geier (bei Taga- len) oder Turi, Tangaloa’s Tochter (statt des Sohnes, im Logos), und nachdem auf dem Fels (oder Papa) ein Fussauftritt gefunden und der in Nimo-Nimo ausschauende Blick am Firmament auf Umwölkung stösst (zur Begrenzung des Apeiron), beginnt es in verwesender Schling- pflanze (Fufue) regsam zu werden mit den Würmern, die zu Menschen sich entwickeln sollen (auf Samoa), während sie in Ymir’s Cadaver halbwegs stecken bleiben (als Dvergar, zwerghafter Rasse). Aus Baau (Nacht) entstehen die ersten Menschen (b. Sanchuniathon), aus dem Winde Kolpia, als drjp Trv£U[xaTtt)57j? oder TTVOTj dspo; Cocptuöou? (mit ymq öoXspöv spsßcuSe?), aus den Meeresbuchten wehend (ex xoXttou). Den Horizontabschluss von Himmel und Erde (in Rangi und Papa) umfängt der actuelle Schöpfungsact, aber damit sich vorher die (durch den Noüs geordneten) yp7][i.aTa travTa aus (Hesiod’s) chaotischer Mischung zurechtlegen, lässt sich an der Anfang eines Noch-Nicht ansetzen, im Kore oder Leai (to [at] ov). Als aus Papa-Uka (the World above) und Papa-Ao (the World beneath) „a number of genii sprang from their Union“ (in Nukahiva), „long they lived in their gloomy subterranean cave and long they yearned for the regiöns of light beyond“ (s. Christian), bis Atea auf- stampfend den Fels eröffnete (zum Ausgang); bei Vortritt der Höhlen- bewohner auf Haiti (wie aus Plato’s Dialogen), und als Tu, unter der Achselhöhle seiner Mutter durchblickend, die Glorie draussen geschaut, werden seine Brüder angeregt, Rangi und Papa zu trennen (bei den Maori). Der Sichtige sieht seine Hexen, wenn den Kopf die Achsel- höhle hindurchsteckend (oder zwischen den Beinen hindurch). Indem in dem Begriff der zur Acme aufsteigenden Entwicklung zugleich der des Niederganges eingeschlossen ist, folgt das Umrollen flßr „Tonatiuh ‘ (oder Sonnenalter) für Zerstörung und Erneuerung der Welt (in den „Kalpen“), unter cyclischem Wechseln der Agentien in Feuer, Wasser und Wind (sowie durch Erdbeben) oder aus Umdrehen](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24875405_0026.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)