Die denkschöpfung umgebender welt aus kosmogonischen vorstellungen in cultur und uncultur / [Adolf Bastian].
- Adolf Bastian
- Date:
- 1896
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die denkschöpfung umgebender welt aus kosmogonischen vorstellungen in cultur und uncultur / [Adolf Bastian]. Source: Wellcome Collection.
53/234 page 43
No text description is available for this image
No text description is available for this image
No text description is available for this image![la mere universelle, c’est de lä que viennent ces traditions des Grecs, que les hommes, comme les plantes, sont issus d’une semence plante'e en terre et qu'ils sont ne's complets et parfaits“ (s. Ghaignet). Der Uterus (ep-,'aotV]piov sv tu Züiov povov oiairXctTTSTott) gehört (s. Kritolaos) zur Frau, nicht zur Erde, die ebensowenig Brüste zum Ernähren be- sitzt (noch Windeln auswickeltj. Der Erde als noch jung und frisch (b. Lucrez) entströmen Milchbäche (Audhumbla’sj. Als Schöpfungsgedanken sind -coü üsoü voT^ixara die Traparaa der Einzeldinge (s. Atticus). Die göttliche Vernunft denkt sich selber in ihren Gedanken*), als Idee (s. Alcinous), die Seele der Welt aus dem Schlaf erweckend (mit Hinrichtung auf Sich). Der Mensch (das Menschenwesen) ist unerschaffen (dcYsvvTj-o;), da die Erdenmutter weder Brüste (zum Ernähren) noch Windeln (zur Schutzbedeckung) besitzt (s. Kleanthes), wie solches erforderlich sein würde beim Entstehen (aus Keimanlagen), wenn die frischjunge Erde Milchströme entlässt (s. Lucrez), für das innerhalb der Materie (im Mutter- leib) Geborene, aus Audhumbla’s Euter fliessend, der in heiliger Kuh symbolisirten Prithivi, als breitbrüstigeGäa (Hesiod’s), gleich einer „Magna Mater‘‘ (in Bhavana). 'H 6s 7:po£ip7j[j,sv7] ouvapu? dvDpcu~ou? ü£cpu'/.s zara- ozsud^siv (s. Sext. Emp,), Die Pflanzenseele (im Menschen) wird mit der Geburt durch Luft zur animalischen (in der Stoa), in Wiederholung der Embr}mlogie (für Ontologie, als Phylogenie). Die Menschen (der Stoa) wachsen, wie Schwämme aus der Erde (s. Lact.), wie der Pilz bei Wiedergeburt aus dem Sangiangland (in Borneo). 06pai)sv zk xpivsoDai Tov voSv (lehrte Kleanthes), |$üj&sv (b. Aristotl.). „Non in utero concipi animam“ (s. Tertullian), bei den Stoikern (s. Lact.). „C’est seulement apres la naissance, lorsque l’enfant est mis en contact avec l’air exte'rieure plus froid, que le Pneuma externe s’introduit, par la respiration“ (s. Chaignet), aus der vegetabilischen Seele eine animalische entwickelnd (als <^uyrf^). Die Seele (b. Simplicius) lebt nicht zeitlich (syypovio?), sondern die Zeit selbst (auxoypovo?). Die Seele (b. Alex. Aphr.) ist im Körper, wie die Form in der Materie (sTooc evukov) und das Leben eine That (x6 evsp'css); wie to dpi'cxvixov, als -6 ouvdfisi CfüT/v syoy (oiacpspouaai; evsp'cstai?). Neben der unsterblichen Seele ist *) „Deus facit realia per realem objectorum intentionem, quae non supponit ut existentia, sed ipso tali actu existentiam eorum generat“ (s. Ploucket), in Schöpfung aus Contemplation (durch Incarnirung des Worts). A(xa oXov Yiyveobat (s. Plut.) lehrte die Stoa (für embryonale Entwickelung aus den Anlagen).](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24875405_0053.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)