Die denkschöpfung umgebender welt aus kosmogonischen vorstellungen in cultur und uncultur / [Adolf Bastian].
- Adolf Bastian
- Date:
- 1896
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die denkschöpfung umgebender welt aus kosmogonischen vorstellungen in cultur und uncultur / [Adolf Bastian]. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Pua-mai), mag das poetisch aiimuthen, aber der Naturforscher hat meist in seinem Laboratorium die Hände mit trockener Arbeit allzu voll, um nach Versgeträller zu greifen, zum Zeitvertreib, in Vertrödelung kostbaren (Zeit-) Gutes, von dem vielmehr jegliche Minute sorgsamst ein- geheimst zu werden pflegt (oder sollte, von Rechtswegen). Keineswegs also war einem, von naturwissenschaftlich speciflschem ßedürfniss auferlegten, Zwange nachzugeben, als in moderner Epidemie die Ansteckung rapide um sich griff. Das ursächliche Motiv lag anderswo: in einem allgemein gefühlten Zeitbedürfnisse nämlich, wodurch für eine schmerzend als zerspalten empfundene Weltanschauung ihre Wiederabrundung verlangt wurde; und da die morsch zerbröckelnden Stützen bisheriger Deduction sich schliesslich nicht länger ausflicken Hessen, wandten sich die Blicke des Publicums erwartungsvoll demjenigen zu, was im „Zeitalter der Natur- wissenschaften“ die Induction etwa zu leisten im Stande sein möchte. In der die Neuzeit einleitenden Doppel-Revolution erlangte vorerst die astronomische Reform die Anerkennung vollster Tragweite, und ihr wurden deshalb zunächst die Hilfsmittel entnommen, um als Sub- strat der genetisch schwerdeutigen Schöpfung (des Pentateuch’sl eine nebulare Hypothese zusammenzubrauen, die — im Anschluss an die durch Descartes verbesserten Wirbel (des lachenden Philosophen, in der Clas- sicität) — für Reihenfolge der (Vor-oder) Hergänge (imNacheinander eines * Nachher) ihre, physicalischer Approbation ausreichenden, Erklärungen ab- gab, daneben freilich aber, was die Entstehung*) des eigenen Substrates betraf. Alles im gleichen Nebel Hess, wie früher (allweg und immer). Immerhin könnte der Erdplanet als soweit fertig gestellt gelten, und obwohl die [von Tane (bei den Maori) besorgte] Bekleidung mit der Vegetationsdecke (seines ausgebrannten ßodengesteins) eigener Sorge zu überlassen bliebe, fand man sich doch gutwillig auch damit ab, um ihr eine „raison d’etre“ zuzugestehen (da sie ohnedem doch nun einmal da war). Die Einzelnheiten konnten den solar Sachverständigen anheimgestellt bleiben, um den fortbestehenden Mängeln nachträglich abzuhelfen, und da sie, ceteroquin, weniger bedrückten ohnedies, als die Bekümmernisse ) It is certain (according to the „doctrine of Evolution“), that the existing wor ay potentia ly in the cosmic vapour; but where it lay before the cosmic vapour existed, deponent saith not (s. Wainwright). Schöpfung (s. Haacke) „ e eutet le im Laufe der Zeit erfolgende Entwickelung des Weltalls und alles dessen, was darin ist“ (1895).](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24875405_0066.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)