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Credit: Physiologie der Netzhaut / von Hermann Aubert. Source: Wellcome Collection.
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![Adaptation. Photometriseher Werth der Dratlilüngen. Fig. 3 ist ein Stab S aufgestellt. Von diesem Stabe fällt ein Schatten l auf das Papier von dem Lichte L, vor welchem das graue Glas aufgOBtellt ist; neben l auf das weisse Papier fällt der Schatten V von dem Lichte L', welches durch kein Glas gedämpft ist. Dann wird L' so weit entfernt, bis die beiden Schatten l imd V ganz gleich erscheinen. Dies trat ein bei einer Entfernung des Lichtes L von der Tafel = 535 Mm. und einer Entfernung des Lichtes L' = 2630 Mm., also einer 4,9 mal grösseren Entfernung des Lichtes L'. Da die beiden Lichter, wie ich anderweitig untersucht hatte, sehr annähernd gleich hell und sehr gleichmässig brannten, die Schatten ihre Inten- sität während einer Viertelstunde auch kaum merklich ändei-ten, so glaube ich diese Bestim- mung als hinlänglich genau ansehen zu können. Es würde also, die Beleuchtung durch das Licht L' = \ gesetzt, die Beleuchtung dui-ch das Licht 2, = 4,9 2 =r 24 zix setzen sein, die Licht- absorption des Glases also = 95,84 7o oder nahezu = 96 7o- Zweitens wurde die Absorption des Lichtes durch das Glas bestimmt mittelst eines noch öfter zu envähnenden Insti-umeutes, welches ich Epishotister {F7tiay.0tloT)]Q, Verfinsterer, Ver- diTnkler) nennen will. Derselbe besteht aus 2 geschwärzten Messingscheiben, an deren jeder 4 Octanten ausgeschnitten sind, in der Weise wie es Fig. 5 zeigt. Die beiden Scheiben werden aiif einander gelegt und können durch Drehung um ihren Mittelpunkt so gegen einander gestellt werden, dass die vollen Octanten der einen Scheibe beliebig grosse Stücke der ausgeschnittenen Octanten der andern Scheibe bedecken. Dann bleiben entsprechend grosse Sectoreu übrig, wo die Ausschnitte der beiden Sectoren über einander liegen, durch welche also das Licht hindurchgehen kann. In Fig. 4 ist die eine Scheibe concentrisch, die andere Scheibe radiär liniirt. Die weissen Sectoren sind die Theile der Scheibe, welche das Licht durchlassen. An einer Gradtheilung 0 45 {Fig. 4) kann die Grösse des freigelassenen Sectors abgelesen werden. In aa befinden sich Stifte an der concentrisch schraffirten Scheibe , welche in einem Schlitze der radiär schraffirten Scheibe gehen und auf den Stiften befinden sich Schraubenmuttern, mittelst deren die Scheiben gegen einander festgeschraubt werden können. Die Scheiben sind in Fig. 4 so gestellt, dass je 12** eines 3](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21284866_0051.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


