Die Augenheilkunde in der Römerzeit / von Rodolfo del Castillo y Quartiellers ; autorisierte Übersetzung aus dem Spanischen von Max Neuburger.
- Rodolfo del Castillo Quartiellerz
- Date:
- 1907
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Credit: Die Augenheilkunde in der Römerzeit / von Rodolfo del Castillo y Quartiellers ; autorisierte Übersetzung aus dem Spanischen von Max Neuburger. Source: Wellcome Collection.
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![auch die Eauhigkeit der Augenlider. Die Bereitungsweise besteht darin, daß man sechzehn Drachmen in einer Hemina Essig mit einem Zusatz von Honig kocht, bis die Substanz zäh- flüssig wird; so wirkt das Mittel gut in den oben genannten Fällen. Mit Essig zu Bähungen verwendet, zernagt es die Verhärtung der Fisteln. Auch wird Misy zu Kollyrien hinzu- gefügt. Es befremdet, daß diese Substanz, welche Dioskurides und Plinius nur so leicht abtun, als Bestandteil zahlloser Kollyrien vorkommt. In mehr als 20 Stempelinschriften figuriert Misy als Augenmittel mit der Indikation ad aspritudinem, ad cicatrices, ad veteres cicatrices complendas, ad diatheses tollendas usw. X. Kapitel. Kollyrienformeln. Die alten Okulisten waren, wie die übrigen Arzte, Freunde der Polypharmazie; ihre Bezepte strotzten von Arznei- substanzen. Um uns davon ein Bild zu machen, wollen wir im folgenden eine Auswahl der wichtigsten und gebräuch- lichsten Kollyrienformeln anführen. Wir schöpfen dieselben aus den medizinischen Meisterwerken der Antike, hauptsächlich aus Celsus. Collyrium Philonis. Rp. — Cerussae elotae .... Spodii ■Gummi Papaveris lacrimae combustae „ II. aa denar. I. Collyrium Dionysii. Rp. — Papaveris lacrimae combustae denar. ] Aeris combusti Spodii „IV. ■ aa ........... «^ j-jL. (jummi](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21175767_0123.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


