Die Augenheilkunde in der Römerzeit / von Rodolfo del Castillo y Quartiellers ; autorisierte Übersetzung aus dem Spanischen von Max Neuburger.
- Rodolfo del Castillo Quartiellerz
- Date:
- 1907
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die Augenheilkunde in der Römerzeit / von Rodolfo del Castillo y Quartiellers ; autorisierte Übersetzung aus dem Spanischen von Max Neuburger. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Francis A. Countway Library of Medicine, through the Medical Heritage Library. The original may be consulted at the Francis A. Countway Library of Medicine, Harvard Medical School.
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No text description is available for this image![vierkantigen Stange gab (ähnlich der chinesischen Tinte). Während die Masse noch weich war, gestaltete man sie ent- sprechend und drückte den Stempel darauf, so daß nach der Trocknung im Schatten die Inschrift eingeprägt war. Von dieser Manipulation spricht Marcellus, wenn er von der Zu- bereitung der Kollyrien sagt: Ac dein de confestim col- lyria finguntur et in umbra siccantur, quod et de aliis omnibus collyriis observari oportet. Ein glücklicher Zufall führte zur Bestätigung dieser Vermutung. Gelegentlich einer Ausgrabung, welche 1851 in Reims stattfand, stieß man auf ein chirurgisches Besteck, wobei auch ein augenärztlicher Stempel und ca. 40 Gramm einer Kollyrienstange aufgefunden wurden, welche noch nach so vielen Jahrhunderten die Inschrift erkennen ließ. Durch den Siegelstein erfuhr man, daß der Be- sitzer der wertvollen Reste den Namen Gaius Firm ins Severus trug. Die Münzen, die sich bei diesen Gegenständen vorfanden, weisen auf die Zeitepoche der Neige des III. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung hin, das Siegel aus Serpentinstein, von rechtwinkliger Form, besitzt eine Länge von 55 mm, eine Breite von 20 mm und eine Dicke von 6 mm] die Inschrift, die zu den einfachsten gehört, befindet sich bloß auf einer Seite.1) G F I II 8EVEE DASMY G(aii) Fir(mii) Sever(i) diasmy(mes) Des Gaius Firmius Severus Myrrhenkollyr. Eine Eigentümlichkeit dieses Siegels liegt darin, daß die Inschrift bloß auf einer Seite vorhanden ist, ohne Angabe der Indikation; was das Myrrhenkollyr anlangt, so stand es in jenen Zeiten allgemein gegen viele Affektionen der Bindehaut im Gebrauch. Wie auf den meisten Siegelsteinen, ist der Text auch auf diesem in Spiegelschrift geschnitten, damit im Stempel- abdruck eine direkt lesbare Inschrift zustande kommt.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21175767_0038.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)