Über Alter, Ursprung und Bedeutung der Hippokratischen Schrift Von der Siebenzahl : ein Beitrag zur Geschichte der ältesten griechischen Philosophie und Prosaliteratur / von Wilhelm Heinrich Roscher.
- Wilhelm Heinrich Roscher
- Date:
- 1911
Licence: Public Domain Mark
Credit: Über Alter, Ursprung und Bedeutung der Hippokratischen Schrift Von der Siebenzahl : ein Beitrag zur Geschichte der ältesten griechischen Philosophie und Prosaliteratur / von Wilhelm Heinrich Roscher. Source: Wellcome Collection.
74/176 page 62
![von der Sonne abgeleitete Licht der Sterne schwächer, spärlicher, dünner ist als das der Sonne und des Mondes in den der Erde näher gelegenen Sphären. Il. Sphäre Ill: Die Sphäre der Sonne. Paris. 2142: τρίτην [τάξιν] ἡλίου δίοδον) ϑερμασίαν ἔχοντα [ἔχοντος Ὁ]. Par. lat.: tertius [ordo] solis transitus calorem habentem. Ambros.: tertium solis transitum calorem habens. Arab.: die dritte [Stellel das Hin- und Herwandeln der Wärme besitzenden Sonne. Galen (fol. 3”) z. ἃ. St.: “Die Sonne, die Wärmebesitzerin’. Die Sonne scheint demnach (neben dem Äther?) als Ursprung der Wärme im Weltall aufgefaßt zu sein. IV. Sphäre IV: Die mittelste Sphäre des Mondes. Paris. 2142: τετάρτην [τάξιν] σελήνης ἀνιούσης καὶ τελειούσης προσϑέσει καὶ μειούσης ἀφα[ιρέσει]. Ambros.: quartum [ordinem] lunae crescentis et minuentis augmentum et defectionem. Par. lat.: quartum lune crescentes et minuentes augmentum et defectionem. Arab.: die vierte [Stelle] des emporsteigenden und wachsen- den Mondes Zunehmen und das schwindende Abnehmen des bald emporsteigenden, bald sich herabsenkenden Mondes. Galen (fol. 4) z. d. St.: Wenn der Mond sich von der Sonne entfernt, so steigt er empor und nimmt zu, nähert er sich ıhr aber, so senkt er sich herab und nimmt ab. Mit Recht gibt Hippokr. dem Monde die vierte Stelle unter den Teilen des Alls, denn wie die 4 die Mitte bildet von der Zahl 7, so steht der Mond in der Mitte der himmlischen und irdischen Dinge. Ähnlich wie hier sind Sterne, Sonne und Mond geordnet bei den Pythagoreern; vgl. Aöt. 2, 7, 7 = Dis? 1, 237, 16: πῦρ ἕτερον ἀνωτάτω τὸ περιέχον [8. ob. 8. 57]. πρῶτον δ᾽ εἶναι φύσει τὸ μέσον, περὶ δὲ τοῦτο δέκα σώματα ϑεῖα χορεύειν, {μετὰ τὴν τῶν ἀπλανῶν σφαῖραν. τοὺς ε΄ πλανήτας, ud οὺς ἥλιον, ὑφ᾽ ᾧ σελήνην, ὑφ᾽ ἡ τὴν γῆν κι τ. λ. Wir werden später den Mond in der Mitte des Makrokosmos als den Sitz des Verstandes, d. i. der Weltseele, 110) Vgl. Aeschyl. Prom. 1050: τῶν τ᾽ οὐρανίων ἄστρων διόδους.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29003714_0074.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


