Über Alter, Ursprung und Bedeutung der Hippokratischen Schrift Von der Siebenzahl : ein Beitrag zur Geschichte der ältesten griechischen Philosophie und Prosaliteratur / von Wilhelm Heinrich Roscher.
- Wilhelm Heinrich Roscher
- Date:
- 1911
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Credit: Über Alter, Ursprung und Bedeutung der Hippokratischen Schrift Von der Siebenzahl : ein Beitrag zur Geschichte der ältesten griechischen Philosophie und Prosaliteratur / von Wilhelm Heinrich Roscher. Source: Wellcome Collection.
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![Arab: Der Mond, welcher in der Mitte <der 7 Einzelwelten: HARDER) schwebt, vereint harmonisch alle übrigen Dinge, welche durcheinander leben [?] und ineinander übergehen. Alles wird stets und’: HARDER) leicht “durch sich und die ewigen Götter’: HARDER)> 2) bewegt. Galen. fol. τοῦ z. ἃ. δύ: „Die Elemente gehen ineinander über und tragen ihren Namen nach der Substanz, welche sich in größter Menge in den einzelnen befindet. So ist in der Erde auch Wasser, Luft und Feuer vorhanden, doch überwiegt die Erde und gibt so dem Elemente den Namen.“ — Fol. τοῦ: „Die Elemente entstehen aber aus einander einerseits durch Verdichtung — Feuer, Luft, Wasser, Erde — anderseits durch Verdünnung in umgekehrter Reihenfolge.“ Daß der Mond und seine Sphäre die Mitte des Alls (ἃ. 1. die Mitte zwischen der Erde und dem Himmel oder der “olympischen Welt’) einnimmt und deshalb als Sitz der denkenden Weltseele betrachtet wird, haben wir bereits oben 5. 16f. erörtert (vgl. auch den folgenden Abschnitt). Er spielt demnach im Makrokosmos genau dieselbe Rolle wie das Zwerchfell im Mikrokosmos. Eine einigermaßen verwandte Vorstellung hinsichtlich der Stellung des Mondes in der Mitte zwischen Himmel und Erde findet sich bei Herakleitos, Empedokles und den Altpytha- goreern. Vgl. Hippol. 1, 4, 3 = Deus? I, 163, 4f.: ὥδπερ ὃ ’Eu- πεδοκλῆς πάντα τὸν ned ἡμᾶς τόπον ἔφη κακῶν μεστὸν εἶναι καὶ μέχρι μὲν σελήνης τὰ καχὰ φϑάνειν ἐκ τοῦ περὶ γῆν τόπου τα- ϑέντα, περαιτέρω δὲ μὴ χωρεῖν, ἅτε καϑαρωτέρου τοῦ ὑπὲρ τὴν 68- λήνην παντὸς ὄντος τόπου οὕτω καὶ τῷ Πρακλείτῳ ἔδοξεν. --- PS.- EPhilelaos =. ψυχῆς = Stob. Eel.'r, 20, 2 = Dir‘ 1, 247,22: καὶ τὸ μὲν ἀμετάβολον [τοῦ κόσμου] ἀπὸ τᾶς τὸ ὅλον περιεχούσας ψυχᾶς μέχρι δελήνας περαιοῦται, τὸ δὲ μεταβάλλον ἀπὸ τᾶς σε- λήνας μέχρι τᾶς γᾶς. Was der Sinn der zweiten Hälfte des obigen Abschnitts ge- 144) “Diese Worte [durch sich und die ewigen Götter?] finden sich nicht im Monac. 802. Im griechischen Fragment heißt es: αὐτὴ τὰ ὑφ᾽ ἑωυτῶν καὶ ὑπὸ τῶν ἀεὶ ὄντων ... ῥηϊδίως κινεῖται. Die latein. Übersetzungen haben nur: facile semper moventur. Ich bin geneigt, das κινεῖσθαι moveri nicht dem Monde allein, sondern dem All zuzuschreiben wegen des ῥηϊδίως facile, des ξωυτῶν und des moventur. Da- her lese ich πάντα τε ὑφ᾽ ἕξωυτῶν (εὐτάκτως καὶ ERMERINS) ῥηϊδίως κινεῖται. [HARDeR.]](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29003714_0085.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


