Ueber ein Toxin des Bacillus suisepticus (deutsche Schweineseuche) / von Dr. Allan Macfadyen.
- Macfayden, Allan, 1860-1907
- Date:
- 1907
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Credit: Ueber ein Toxin des Bacillus suisepticus (deutsche Schweineseuche) / von Dr. Allan Macfadyen. Source: Wellcome Collection.
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![daß die intracellulären Faktoren (und mitunter fragliche Toxine) worauf das Wesen der Virulenz beruht, sensitive und labile Körpe] sein müssen. Um die Gegenwart irgend spezifischer Toxine zu beweisen, schiel es deshalb zweckmäßig, nicht nur virulente Kulturen, sondern aucl schonende Methoden zu benutzen, und durch Halten an diese Ver Suchsbedingungen kam ich in die Lage, positive Resultate zu er zielen. Die Schweineseuchestämme waren, wie gesagt, von geprüfter Viru lenz für Versuchstiere. Die weitere Methode bestand darin, durch Zer reibung der lebenden Bacillen mit Hilfe der in früheren Mitteilungen beschriebenen Gefriermethode ihre Zellsäfte in möglichst unveränderter Zustand zu bekommen. Die Agarkulturen wurden jedesmal zu diesem Zweck unmittelba von dem Peritonealexsudat eines infizierten Meerschweinchens gemach In dieser Weise bekam man ein ausreichendes Wachstum der virulente Bacillen. Nach Zerkleinerung der Mikroorganismen bei Temperatur von flüs siger Luft wurde die resultierende Masse in Yiooo Kalilauge aufgc nommen und zentrifugiert. Das Produkt repräsentierte ein 10-pro: Extrakt der zerriebenen Bacillen. Versuche mit den sterilen und unfiltrierten Extrakten von Schweineseuchebakterien. In den ersten Versuchen wurde das gewonnene Material nicl filtriert, sehr vorsichtig mit Chloroformdampf behandelt und vor d( Injektion auf Sterilität geprüft. Meerschweinchen, die Dosen von 1 ccm und 0,5 ccm intraperitone; erhielten, starben binnen 18 Stunden, während 0,1 ccm die Tiere krar machte. Ein Kaninchen wurde nach intravenöser Injektion von 1 cc schwer krank. Mäuse starben nach intraperitonealen Dosen von 0,5 ur 0,1 ccm innerhalb 12—18 Stunden. Die Mäuse waren schon 1 Stunt nach der Injektion krank und lagen regungslos auf der Seite. Nat Kneifen des Schwanzes zeigten die Tiere Krämpfe. Dieser narkotiscl Zustand dauerte stundenlang, bis endlich der Tod eintrat, und es wurdt Lungenblutungen nachgewiesen. Die subkutane Einspritzung von 4 ccm tötete das Meerschweincht auch in akuter Weise. Die Lungen zeigten pneumonische Herde ui die Leber war hyperämisch. Mäuse wurden nach subkutanen Dosen v< 0,5 ccm sehr krank, und 1 ccm bei peritonealer Injektion hatte de selben narkotischen Zustand und Tod zur Folge. Die Lungen wari ebenfalls entzündet. In weiteren Versuchen zeigten sich 0,3 und 0,1 ccm intraperitone für Meerschweinchen akut tödlich, während 2 ccm subkutan na 48 Stunden töteten. Ein Kaninchen starb nach einer intravenösen Injektion von 2 cc binnen 48 Stunden. Diese Versuche demonstrierten die Existenz eines akut wirkend* Endotoxins beim Schweineseuchebacillus.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b3079982x_0004.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


