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Credit: Karl Ernst von Baer / [Wilhelm Haacke]. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by Royal College of Physicians, London. The original may be consulted at Royal College of Physicians, London.
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No text description is available for this image![erhoben. Der Niedergebeugte erhebt sich wieder im Gefühl, daß t er ein potenzierter Affe ist, weiß aber nicht recht, wo der Lebens- j prozeß oder die Lebenskraft hergekommen sein mag und wie viel • Gramm sie wiegt. Darüber sollte er nun vor allen Dingen mit sich zu Rate gehen, aber er hat keine Zeit dazu. Am anderen Morgen wird ihm die Welt als Wille weiter erläutert; es wird nachgewiesen, !■ daß der Grund aller Wirksamkeit der Wille sei. Jetzt hat er auch den Grund seines Lebensprozesses; er kann nur in seinem eigenen , Willen liegen. Er will danach alles Gehörte bei sich ordnen. Ob ; ihm das wohl gelingen wird? Baer spricht im Ernst. Er findet es sehr bedenklich, daß man ii gleichzeitig, nur auf Stunden geschieden, Männer hört, die von ganz verschiedenen Grundansichten ausgehen und aufeinander dabei garjj keine Rücksicht nehmen. Jede Philosophie hat, so weit seine Ein- sicht reicht, nur relative Wahrheit, und gibt eben deshalb nur dann a Gewinn, wenn man sich in ihr mit Sicherheit bewegen kann. Eine : absolut wahre, mit der man die Welt aufbauen könnte, ist noch i nicht gefunden, und die Vergangenheit gibt wenig Hoffnung, daß> 1 sie gefunden werde. Da sie vielmehr nachweist, daß die Philosophen: i immer wieder von einigen schon oft bearbeiteten Grundansichten U ausgehen, die also wohl in der geistigen Anlage des Menschern i liegen werden, so geben die verschiedenen philosophischen Systeme?« überhaupt nur einen Maßstab, wonach man die Welt ausmessewii kann, nicht aber das Mittel, sie völlig aufzubauen. Kann es numji] fördernd sein, wenn dem künftigen Meßkünstler ganz verschiedene?!! Maßstäbe, die auf verschiedenen Suppositionen beruhen, zugleich im i die Hand gedrückt werden, das heißt, wenn gleichzeitig von spiri- I tualistischen, materialistischen und dualistischen Standpunkten au^l der künftige Denker aufgeklärt werden soll? Muß ihn dieses gleich- i zeitige Andrängen nicht mehr verwirren als orientieren? Aber wie ist dem abzuhelfen? Man kann doch nicht die Natur-ja forscher unter den Professoren zwingen wollen, einerlei Systemi j anzunehmen? Gewiß nicht! Man kann aber die Beschäftigungen? | der Zeit nach mehr voneinander trennen. Hat z. B. ein Studierender i der Philosophie sich an irgend einen philosophischen GedankengangJ. | gewöhnt und darin geübt, so wird er befähigt sein, nach seiner in- dividuellen Anlage entweder die philosophischen Ansichten anderen %](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28035136_0082.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)