Die Schmarotzer auf und in dem Körper unserer Haussäugethiere, sowie die durch erstere veranlassten Krankheiten, deren Behandlung und Verhütung / von F.A. Zürn.
- Friedrich Anton Zürn
- Date:
- 1874-1882
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Credit: Die Schmarotzer auf und in dem Körper unserer Haussäugethiere, sowie die durch erstere veranlassten Krankheiten, deren Behandlung und Verhütung / von F.A. Zürn. Source: Wellcome Collection.
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![(lass er hierauf den Speziesunterscliied basierte. Das Mäuuchen besitzt auf seinem Rückeu uur vereinzelte Schuppeu. Auf demRiickeu der Sarcoptideu findet mau noch sechs Brust- und vierzehn auf geringelten Scheiben stehende Rückendoruen. i.) In der Haut der krätzkranken Menschen, Pferde, neapolitani- schen Schafe und Löwen. 2) Sarcoptes squamiferus. Die Schuppen tragende Grabmilbe. (Fig. 1 und 3, Taf. I.) Länge des Männchens bis 0,32 mm (geringste Länge 0,25 mm), die des Weibchens bis 0,48 mm (geringste Länge 0,40 mm). Länge der Eier 0,17 mm. Gewöhnliche Breite des Männchens bis 0,29 mm, die des Weibchens 0,35 mm. Der Rücken des Weibchens (Fig. 3, Taf. I) ist mit nicht in regelmässigen Reihen stehenden, durchaus d re i eck igen Schuppen, die keinen Nagel tragen, besetzt; die erste Reihe dieser Chitin- schuppen begiout hinter den beiden ersten Brustdornen. (Fig. 3 zeigt die Bauchseite der Milben, die Schuppen und Dornen schei- nen durch den Leib.) Kopf und P'üsse sind etwas mehr behaart als vi'ie hei Sarcoj). scabiei conimunis. Sechs ei ch e 1 fö r mig e Brust- dornen und dreizehn bis vierzehn zugespitzte Rückendornen sind vorhanden. Auf der Haut der krätzkranken Hunde, Schweine, Ziegen, Schafe und wahrscheinlich auch des Menschen. Oft starke Krusteu- krätze bedingend. Müller entdeckte auf der Haut einer ägyptischen Zwergziege Sarcoptiden, welche von Fürstenberg als Sarcoptes caprae be- schrieben wurden. Dieselben sollen sich von anderen Sarcoptiden bei diesem Krätze erzeugt, die vou der sonst auf Menschen vorkommenden Sarc. mib. commuii. nur durch ihr Kleiuerseiu sich uutersclieidet, da deren Länge variiert beim Wcibclieu zwischen 0,24 und 0,39 mm, beim Männchen im Mittel (i,2ü mm beträgt, während die grösstc Breite zwischen 0,17 bis 0,30 mm beim Weibciien schwankt, beim Männchen im Mittel 0,16 mm aus- macht. Die Rüclamschup])en sind bei der Löwenmilbo nur 0,000 bis 0,010 mm laug, in den vorderen Reihen mit Nagel versehen, in den hinteren'Reihen eiuiach dreieckig; die Länge der Rückendornen beträgt nur 0,018 bis 0,(125 mm'. Ebenso wies Johne nach, das andere als spezilisch angesehene Verliältuisse, wie z. R. das Vcrcinigtscin dcrEyimcrcn der Hintorfusspaare, oder bei Sora mprne der ungefärbte Chitinstreifen, welcher die Enden der Scapula mit den quor über die Epimereu des 3. und 4. Fusspaarcs hinweg- gehenden gefärbton Chitiustreifen verbinden soll, durcliaus nicht kon- stant ist.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21718775_0031.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)