Griechische Papyri medizinischen und naturwissenschaftlichen Inhalts / bearbeitet von K. Kalbfleisch und H. Schöne.
- Date:
- 1905
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Credit: Griechische Papyri medizinischen und naturwissenschaftlichen Inhalts / bearbeitet von K. Kalbfleisch und H. Schöne. Source: Wellcome Collection.
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![und Gesinnungsgenosse des Musonius und Epiktet ist es, dem diese Reste gehoren. Die Identitat des Verfassers der hgikh cToixeiucic mit dem Hiero- kles des Stobaus lafit sich durch die Beobachtung des Stils zu voller GewiCheit erheben. Der erschopfende Nachweis wird durch den am Schlufi des Heftes beigefiigten Index verhorum erbracht. Hier hebe ich nur einige bezeichnende Eigentiimlichkeiten hervor, die allein schon geniigen diirften, um die Gleichheit der Person zu beweisen. Karl Prachter hat (S. 92) die personliche Farbung hervorgehoben, welche den Fragmenten bei Stobaus durch den haufigen Gebrauch der ersten Person verliehen wird. »Die Autoritat des Lehrers gibt seinen Worten Gewicht, wenn er sie als Ausdruck seiner Meinung, seines personlichen Urteils oder Gefiihls hinstellt.« Diese p]igen- tiimlichkeit teilt die C(toix6(ucic) mit den S(tobausfragmenten). Vgl. C 1, 1 THC HGIKHC CTOIXeiUCeCOC APXHN APICTHN HTOYMAI mit S III p. 9, 31 aaa' erure kai kaaon htoymai ton mgta tamoy bion. Ferner C 3,46 AOKCT Ae MO I KAI CYMHAN TO reNOC TCON AAOTCON eKKAINGIN TON ANePCJ- noN und 6, 53 <t>AiNeTAi moi kai av'ta ta riNoweNA eesAiOYN ton aoton mit S Ekl. 181, 10 hoay ag moi aokgT CYMBAAAeceAi npoc to kaaSc xph- CGAi eeoTc kai to aigiah^^nai usw. und ebendas. 16 hah kaipon exem moi TO noiHTiKON GKeTNO aokgT und den anderen bei Prachter S. 92 ange- fiihrten Stellen; auch der Gebrauch der 1. Person Pluralis findet sich hier wie dort: C 1, 40 eTepoc Aoroc e<t>'gayton hmac kaagT, SIII731H kai ah kata to^tun hmTn cYrKeKe<t>AAAiuceco. C 6, 22 hantoc toy npore- roNOTOc AoroY koinon euMeeA kgoaaaion, 5,43 *epe a^ mgta toyto gn- NOHetOMGN, S III 731 H TOYTON TON AOrON eNG^MGNOI HANTA Ta7c AlANOIAIC nOAY <t>WC eiOMGN GN ToTc KATA MEPOC. Wenn Prachter (S. 98) hervorhebt, dafi sich S, um auszudriicken, dafi etwas geschehen soli, gern des Verbaladjektivs auf -t^on be- dient, so gilt dies auch von C. Wir heben nur einige Wendungen hervor, durch die der Leser aufgefordert wird, irgendeine Wahrheit als Voraussetzung des weiteren Gedankenganges im Sinne zu be- halten: C 1, 31 TO-t-NTeYeeN eNGYMHTeoN, 4,3 eni tcoag npoceNGYMH- T^ON, S III p. 127, 27M MGTA TAYTA a' gngymht^on, ebcudas. 128, 15 OAWC a' eNGYMHTeON. C sowohl wie S heben ofters beim Ubergang zu einem neuen Punkte hervor, dafi jetzt die Gesamterorterung (aotoc) weit genug ge-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21453111_0334.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


