Untersuchungen über die im Gefolge der Belichtung auftretenden galavnischen Vorgänge in der Netzhaut und ihren zeitlichen Verlauf : II Mittheilung / von Dr. Sigmund Fuchs.
- Fuchs, Sigmund.
- Date:
- 1901
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Credit: Untersuchungen über die im Gefolge der Belichtung auftretenden galavnischen Vorgänge in der Netzhaut und ihren zeitlichen Verlauf : II Mittheilung / von Dr. Sigmund Fuchs. Source: Wellcome Collection.
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![wir über die Bedeutung der einzelnen Phasen der photoelektrischen Schwankung überhaupt nichts wissen und jeder weitere derartige Schritt nur auf Grund ganz haltloser Annahmen gemacht werden könnte. Versuchsreihe I1). 2. XL 1893. Versuch XXXI. Schi = 0,0210 Sch2 = 0,0035 Schj—Sch2 = 0,0175 U = 23,8 UF = 6,5 u' -Ä- 0,3878 T = ür (Sc^-Scha) = 0,0068 Sch. A. z. 0,0025 0 0,0100 + 3 0,0025 0,0050 0 0,0006 0,0060 0 0,0010 0,0200 + 4 0,0066 0,0300 + 6 0,0103 0,0500 — 6 0,0180 0,0800 + 4 0,0297 0,1000 0 0,0374 0,1100 0 0,0413 0,2500 0 0,4000 o Dunkelstrom sehr stark, treibt die Scala aus dem Gesichtsfeld, nimmt rasch ab; auf Zündholzbelichtung deutlich positiver Vorschlag, negative Schwan- kung und Schlussschwankung. Retina reagirt bis zu Ende des Versuches sehr prompt in der gleichen Weise. Versuch XXXII. 4. XI. 1893. Schx = 0,0490 Sch2 = 0,0225 Schj—Scha = 0,0265 ü = 23,8 ÜF = 7,4 Ur - ü^ü = 0,3406 r = Ur (Schj—Sch2) = 0,0090 Sch. A. z. 0,0220 0 0,0300 0 0,0025 1) In den nachfolgenden Tabellen bedeutet Schj die Stellung des Schiebers, bei welcher die Schliessung, Scb2 die Stellung des Schiebers, bei welcher die Oeffnung des Retinakreises stattfindet. U bedeutet die Anzahl der Rheotom- umdrehungen, welche einem Fadenumlaufe entsprechen, UF die Anzahl der Fadenumläufe in 60 Secunden. Ur = 60/ÜF.U gibt dann die Zeit, in welcher das Rheotom einen Umlauf vollendet, in Secunden. Mit t ist die Schliessungs- dauer des Retinakreises durch das Rheotom bezeichnet; es ist also r = Ur (Scbj—Sch2). (0, die Dauer des Latenzstadiums, d. h. die Zeit zwischen dem Momente des Ueberspringens des elektrischen Funkens und der ersten merk- lichen Spur der photoelektrischen Schwankung ergibt sich in analoger Weise = Ur [Sch*—Sch2], wo Schajene Schieberstellung bezeichnet, bei welcher die Schwankung zuerst sichtbar wird). Der mit Sch überschriebene Stab enthält die Stellung des Schiebers bei jeder einzelnen Beobachtung, der mit A über- schriebene die Ablenkungen, welche bei Reizung durch den elektrischen Funken auftreten, in Scalentheilen; die Zahlen des dritten Stabes (Z) geben die Zeiten an, welche zwischen dem Momente des Reizes und der Oeffnung des Boussolekreises verstreichen.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21454851_0022.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


