Die Krankheiten der oberen Luftwege : aus der Praxis für die Praxis / von Moritz Schmidt.
- Moritz Schmidt-Metzler
- Date:
- 1894
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die Krankheiten der oberen Luftwege : aus der Praxis für die Praxis / von Moritz Schmidt. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Veueu, Schwellkörper. Länge nach hinzieht, der dritte versorgt den untersten Theil der unteren Muschel und den Boden der Nasenhöhle, welche ausser- dem noch Acste von der Arteria palatina descenäens erhält. Der vorderste Theil der Nasenscheidewand wird auch noch von der Arteria septi narium aus der Maxillaris externa versorgt. Ausserdem finden sich noch Verbindungen mit den Arterien der Augenhöhle, mit der Arteria angularis und denen des Thränennasenkanals'. Im hintersten Theil der Nase, an den Choanen, betheiligt sich auch noch in -' geringem Maasse die Arteria pharyngea suprema an der Blutversorgung der Theile. Man ersieht daraus, dass eine eigentliche Störung des arteri- ellen Blutumlaufs in der Nase kaum entstehen kann. Wichtiger in pathologischer Beziehung sind die Venen, inso- fern, als namentlich in dem vorderen Theile der Nase Verbindungen mit den Hirnvenen vorhanden sind. Eine Verbindung der Nasen- venen mit denen des Gehirns durch das Foramen coecum findet sich nur bei Kindern. Die Venae etlimoidales, welche die Arterien begleiten, münden direkt oder meistens indirekt in den Sinns longitudinalis oder auch in die an dem Orbita;^ppen. befindlichen Venen. Die Venen des vorderen unteren Theils der Nase münden in die Venen des Gesichts, an dem Eingang der Nase in die tiefe äussere Nasenvene, in die des Thränennasenkanals oder in die der Oberlippe. Die des hinteren Abschnittes der Nase vereinigen sich an dem Ende jeder Muschel. Die von der oberen Muschel abgehenden sammeln sich nach der Ve^ia splienopalatina, die nach rückwärts abziehenden scheiden sich in eine tiefere und eine ober- flächliche Lage. Die der oberflächlichen Lage treten aus den hinteren Enden der Muscheln hervor und begeben sich in die grossen Venen des Schlundkopfes, des Gaumensegels und die obersten zu denen der äusseren Schleimhautbekleidung des Keil- beins. Die Hauptstämme werden oft durch den Tubenwulst ge- /T tV-' trennt. Sie liegen so oberflächlich, dass man sie sehen kann. V ^'^^^ ]Die tiefere Lage^begiebt sich durch das Foramen sphenopalatinum in die Flügelgaumengrube. Wo die Arterienzweige in Knochen^ j^^iX furchen gebettet sind, wie an vielen Stellen der Muscheln, jvandelt q'P'^ ' sich die Vene in ein Geflecht aim,^ welches die Pulsadern ein- >OJ^^'\ schliesst. Im Ganzen verhalten sich die Venen in 'Heni'hinteren ' ^^JdP-^'. Theile der Nase wie die Arterien, die der Nasenscheidewand ^ gehen in die obersten von der oberen Muschel herkommenden. Die Schwellnetze der Nase finden sich nur da, wo die Schleim- haut mit einer grösseren Menge Luft in Berührung kommt. So an der unteren Nasenmuschel durchaus, dann am Rande der mittleren und an dem hinteren Ende der mittleren und oberen Muschel. In den zarten oberen Theilen der Nasenschleimhaut Q ^ kann hingegen nur von einem dichten Venennetze die Rede sein, nicht aber von einem Schwellgcwebe. Die dickeren Stellen an der Nasenscheidewand enthalten reichlichere Drüsen und sind](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b20400287_0034.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)