Volume 1
Janus : Zeitschrift für Geschichte und Literatur der Medicin / herausgegeben von A.W.E. Th. Henschel.
- Date:
- 1846-1848
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Credit: Janus : Zeitschrift für Geschichte und Literatur der Medicin / herausgegeben von A.W.E. Th. Henschel. Source: Wellcome Collection.
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![Des edeln Byzautincrs Agla'ias, dessen Stamm bis auf Her akles binaufreicht, der des Alexander Schiiler, des Demosthenes Mit- sclniler und Freund, war (Heilmittel) gegen den beginnenden grauen Staar, in heroisch-elegiscken Yersen1). 1. Was Aglajas, der Arzt von Byzanz hier sendet, o nimm es, Dir ein herrlich Geschenk, lieblicher Sanger und Freund! Heilkraft hat es fur Augen, Demetrius2), wenn sie der Staar schon Angreift. Sieh’es ersann’s (erfand’s. Ref.) mein unabliissigerFleiss. 5. Dich auch wird es erquicken im Leiden, Allen auch fruchtet’s Dauerbar (Immerdar, Ref.), bis du hinab lenkest in Hades Gefild. (bis du dereinst heim zu den Yatern gekehrt. Ref.) Wie es gemischt ist, zu kiinden, geziemet mir, Jedem zu frommen, Welcher der machtigen Hiilf unseres Mittels bedarf3). Flinf Obolen der Bliithe von Erz, ein gleiches Gewicht auch 10. Nimm der Gebahrerin dess, welcher dem Eber erlag4). Fiige hinzu von der Rundung, der feuerbrennenden, minder Um ein Fiinftel, wie sie fallt auf des Ganges Gefild5). Doppelter Quentlein zwei, eins von blondlockiger Bliithe, Eins6) vom Umhiiuteten aus Rossebezwingers Gemacht. \j v — — — 15. Halbsoviel nimm an Gewicht (Halbsoviel an Gewicht) von der falsch- lichbenamten7) des Yaters, Welcher dem Sohne der Magd freite sein eigenes Kind8) Wage des vorgen Gewichts Halbscheid vom Safte des Herlings9) Fiige von Indischer Aehr auch einenObolos bei(eine Obole hinzu). Zweimal so viel ist nothig des Steins, der vom Blute benannt ist, 20. Yon des Phakusischen Schaums Brocken auch zweimal so viel. Mische der Drachmen zwei noch zu dreissig Quentelein von der Bliithe des Salzes, wie dort sie in den Wogen gerann10) (die dort mitten in Wogen gerann). Mengesodann von demSaft1 *) Zakorisons Quentchen aufQuentchen, Bis du der Musen Zahl habest im Wiigen eri’eicht. Unter ein Viermass das, was dort im Gefilde von Akte Nimmer verfertigt die Hand, sondern bereitet der Mund12). Reib’ es zusammen nun fein und mische zum Flussigen Alles, Dann in ein silbern Geschirr giess’ es zu sorglicher Hut. *) Dieses Gedicht ist eine versificirte Periphrase folgender Form el eines Colly- riums des Augenarztes A. (Aet. Tetrb. etc.) — ’AyXaiJ'ov vyqu ngog ixQ^dg vno'/vctwg: XctXxov uvSovg ofioXol e. ntnfQtwg.ojicXol e. Kqoxov /_()’. KugtoqIov . [ZpvQvyg. o(i. e. cods. 2192 v. 93. Bibl. rcg. Par.] 'AlbXTOQog yoXrjg /jt. 'O/ucpaxiov. ,/yg. [/_yg.tv all (p/roauydooy Cod.2192]. NdQ^oaruyvog. ofloXol u. Aiftov cu/lkxt£tov. o/3. ji'. Nir(>ov drfQov. oft. ft'.'AXog av&ovg /Xft\ ’OnoftccXcnyov /Xft'. [leg.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21917048_0001_0879.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)