Die Zarâath-Gesetze der Bibel nach dem Kitâb al-kâfi des Jûsuf Ibn Salâmah : ein Beitrag zur Pentateuchexegese und Dogmatik der Samaritaner / von Naphtali Cohn.
- Cohn, Naphtali, 1873-
- Date:
- 1899
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die Zarâath-Gesetze der Bibel nach dem Kitâb al-kâfi des Jûsuf Ibn Salâmah : ein Beitrag zur Pentateuchexegese und Dogmatik der Samaritaner / von Naphtali Cohn. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![gestellt sind, und von denen hier nur die t'olgendeu erwähnt seien. So heisst es T. b. Px'rachoth 5b: N'vX ]j\x cy:: nvx^.?: nyzixf: -nx u '>0 bD „Das Betroftensein von einer dieser 4 Negaimerscheinungen ist nichts als ein Altar der Sühne.“ In erster Linie gelten die Versündigiuigen der Zunge (j/nn als veranlassende Ursache der Z. So wird gerade- 2) „die.se Krauklieit von der Miscdina keiuesweg.s als eine nlier- tragbare ikontagiöse) betrachtet wird“, da.ss hingegen 3) „die legalen Verordnungen über Z. sich einzig nnd allein auf die das Mosaische Gesetz bekennenden Juden bezogen“, kommt auch Münch zu dem Schluss, dass die Bibel die Za,- r ä a t h als eine U o 11 e s s t r a f e für die U e b e r t r e t u u g der Gesetze anfgefasst haben will. Dass diese Auft’assnng, die ganz dem allgemeinen Geiste der jüdischen Gesetzgebung — er weist z. B. auf Deut. 28 hin. wo auch die IG-ankheiten dem Uebertreter des Gesetzes ganz so angedroht werden, als wie die in einem Kriminalkodex vorgesclu-iebenen Bestrafungen — entspreche, richtig sei, gehe nicht nur aus Deut. 24, 8 hervor, sondern dieselbe finde eine starke Stütze in der noch gegenw'äi’tig vor nns stehenden Thatsache, dass i n T u r - k e s t a u il i e P j e ,s s ’ j k r a n k e n a n c 11 jetzt aus der Gesell¬ schaft verwiese n w e r d e n, ganz so wie die Zaräath- kranken in der biblischen Zeit, dass aber die Sehen der Sa r teil vor dem Aussätze nnd besonders v o r der P j e s s ’j - krankheit nach der Mitteilung, die Münch von seinem Führer, dem beim Kreishauptmann der Stadt angestellten Dolmetscher, erhielt, dar¬ aus h e r s t a in m e, dass eine jede der ) i e i d e n Krank¬ heiten als Folge der Sünde angesehen werde, wobei nach Vorstellung der Sarten der Aussätzige nur die Strafe für seine eigenen Sünden dulde, während der Pjess’jkranke auch für die seiner Voreltern zn leiden hätte, (pg. 150 ff). Man vergl., was unser Verfasser auf S. II bemerkt. Vgl. auch die Note h das. — Wenn im Weiteren doch öfter nv•^s und yrsa durch „Aussatz“ nnd „Aussätziger“ wiedergegeben wird, so folgen wir damit nur dem allgemeinen Gebrauche. — Ausführliche Litteraturangalien finden sich in den Encyclopädien und liealwörterbüi'hern unter dem Artikel „Aussatz“ bezw. „Lepra“, wie auch liei Kalisch a. a. (). Vgl. z. B. Schwimmer in Fnlenlmrg, „Bealencyclo]iädie der gesamten Heilkunde“ 3. AuH. Wien und Lpz. Bd. XIII, 1897 am Schlüsse des Ar¬ tikels „Lepra“ pg. 406 ff.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30095864_0029.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)