Die Zarâath-Gesetze der Bibel nach dem Kitâb al-kâfi des Jûsuf Ibn Salâmah : ein Beitrag zur Pentateuchexegese und Dogmatik der Samaritaner / von Naphtali Cohn.
- Cohn, Naphtali, 1873-
- Date:
- 1899
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Credit: Die Zarâath-Gesetze der Bibel nach dem Kitâb al-kâfi des Jûsuf Ibn Salâmah : ein Beitrag zur Pentateuchexegese und Dogmatik der Samaritaner / von Naphtali Cohn. Source: Wellcome Collection.
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![zu die Bedeutung des yii’72 öfter phonetisch aid^lingend als y~i N'ü'O, als Verleumder erklärt, z. B. in T. b. Arachin 15b. yz’ 'in'^in “Tin nxi (Lev. 14,2) nmn “Tn nNi yn ci:' ^). Insoweit linden wir nun eine vfillige Uebereinstimmung zwischen der Tradition der .luden und der der Samaritaner, wie dieselbe durch unseren Verfasser vertreten wird. Auch nach ihnen schickt Gott die Z. den Menschen als Strafe-) (,^oLj) und zur Warnung „vielleicht, dass er zurückkehre und Reue emptinde.“ Dementsprechend sehen sie in dieser Strafe zugleich einen Beweis der göttl. Huld (v-ikJ). „Zu den Ursachen“, so heisst es S. II. weiter, „gehört das falsche Zeugnis, die Lüge, die Aussage zur Verkleinerung des Mit¬ menschen, die unwahre Behauptung gegen seine Ehre und das Zerreissen dessen, was seine Hülle sein muss.“ Zur Bekräftigung dieser seiner Behauptung verweist der Verf. auf die Geschichte Mirjams (Num. 12, 10 ff.), die ja auch in Wirklichkeit, verglichen mit Deut. 24, 8yM, jedem Unbe¬ fangenen als untrügl. Beweis für die Richtigkeit dieser Auf¬ fassung gelten muss’'). ') Vgl. dazu Midr. .lalkiit § 556. rs -cii:' ■.ai.si .-.v '.sr is' .irBJ neiir (Spr. Sal. 21,23.) iii’Ej nnsß leiti' ijitrb Vgl. auch Warnekros, Entwurf der liebr. Altertümer, Weimar 179-1; Hengstenberg, Cliristologie des A. T. III, 592 11’. u. A. Vgl. S. 23. Anm. Auch Muuagga führt diese Begebenheit als Beweis an für seine ßehau])tung, dass die Z. h’änfig als Strafe G-ottes anzusehen sei. Er macht auch weiter auf Ex. 4, 6 aufmerksam, wo¬ selbst er ebenso wie die Itabbinen in der Wahl gerade dieses Wnnder- zeichens eine Zurechtweisung des Moses von seiten Gottes dafür erblickt, dass er (ibid. v. 1) ohne weiteres von dem Volke Israel annimmt, dass es an seine göttl. Sendung nicht glauben werde. Endlich bürgt ihm auch Lev. 14, 34 für die Richtigkeit dieser Antfassnng. Die auf dieses daselbst folgende Stelle sei hier angeführt, da sie ans doppeltem Grunde interes¬ sant ist, einmal wegen des Verf. Auffassung von Deut. 24, 7 und dann wegen der Begründung, die er giebt für die Znsammonstellung des Anssatzgesidzes mit diesem Verse (vgl. auch Hirsch z. .St.):](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30095864_0030.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


