Die Zarâath-Gesetze der Bibel nach dem Kitâb al-kâfi des Jûsuf Ibn Salâmah : ein Beitrag zur Pentateuchexegese und Dogmatik der Samaritaner / von Naphtali Cohn.
- Cohn, Naphtali, 1873-
- Date:
- 1899
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Credit: Die Zarâath-Gesetze der Bibel nach dem Kitâb al-kâfi des Jûsuf Ibn Salâmah : ein Beitrag zur Pentateuchexegese und Dogmatik der Samaritaner / von Naphtali Cohn. Source: Wellcome Collection.
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![ist das Eintreten des Segens. Dieses Hudet aber nur statt, wenn alles abgehoben worden ist, was er (der Mensch) ab- hebeu muss. Der Segen wird jedoch zurückgehalten, wenn mau es zu leicht uininit mit dem, was abgehoben wird. Als Beweis hierfür gilt der Ausspruch, den die Schrift thut bei Gelegenheit (der Erwähnung) der Abgaben: rip“ ir' p bis zu den Worten: ('nptt'n iK’N ’rx'g nonN“ pNi Sv'iE/’ TN tn imi ]o pE-np 'Jp nrrJ. „Ich habe geräumt das Heiligtum aus meinem Hause u. s. w. (Deut. 26, 13), ich habe gethan ganz so, wie Du mir geboten, 0, blicke herab aus der Wohnung deiner Heiligkeit, aus den Himmeln, und segne dein Volk Israel und das Land, das du uns gegeben (Das. vv. 14/15).“ Hier wird also, wie man von der gewissenhaften Erfüllung dieser Vorschriften erwartet, dass sie den Segen für das Haus mit sich bringe, weiter gefolgert, dass die Nichterfüllung derselben den Fluch, und zwar in der bestimmten Form des Aussatzes, zum Gefolge hat-). Am H ause tritt auch nach den Kabbinen die Z. stets zuerst auf als verhältnismässig leichteste Strafe, ja man möchte fast glauben, im Midrasch3) zu lesen, Avenn man Jüsuf (S. I.) fortfahren sieht: „Und zuerst tritt die Z. am Hause auf als Beweis des Wohlwollens Gottes, der gelobt und gepriesen sei, nnd als Sti’afe und zur Warnung, viel- ') Peteriiiann. Variautc'u u. ,s. \v. '^) Dod Anssatz als yträfe für diese P'ergehen kennt die jüdische Tradition iiielit. Doch vergleielie man die Misna in Aboth 5,8 und 9, nach welclier als Strafe füi' Vei-säuninia der Abgabenijflicht an die Armen die l’est (dnti'at. “) So hei.sst es im Jalknt § 5öb: ntn ci.s2 it mrs'r rt2pn cet .irp nn (Lev. 14,84.) ürninN •,‘•1« n'22 yj: '.inn ntt.sj’,:’ iri'; nptei ins mna «ks .ID' 12 nin (ibid. 18,47.) nyTi y,i: 12 iJ2ni nj22 npi’O dni .id' 12 (ibid. V. 2.) n;i’2iiy2 ,n',T'-*2 ct.s 1D1.12 i'N2 is' cm Vgl. auch Maimonid('s zn M. Negaim 12,5 und am finde von n.saic 'cPt ny-i- (lfi,10).](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30095864_0032.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


