Über die Beziehungen der perniziösen Anämie zum Karzinom ... / von Adele Heinrichsdorff.
- Heinrichsdorff, Adele, 1889-
- Date:
- [1912?]
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Credit: Über die Beziehungen der perniziösen Anämie zum Karzinom ... / von Adele Heinrichsdorff. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Doch zurück vorerst zum Begriff und zum Wesen der perniziösen Anämie. Betrachten wir also nur die hämotoxischen Anämien (mit Fort- assung der myelopathischen) — da ja die perniziöse Anämie jetzt ziemlich gemein nach dem Vorgang von Pappenheim und Lazarus als eine ämotoxikose, mindestens als eine neben Myelotoxikose auch in erster inie bestellende Hämotoxikose aufgefaßt wird —, so unterscheiden wir it Pappenheim hier blutsymptomatologisch a) hypochrome, b) hyper- ome Formen.* 1 II.) Erstere zerfallen grob klinisch in direkt sekundäre (Pyrogallol) und mptomatische (Morbus Banti, Karzinom). Die letzteren zerfallen in direkt sekundäre (Pyrodin, Bothriozephalus, orbus Biermer) und in ebenfalls symptomatische perniziosaartige (Kar- om mit Knochenmarksmetastasen). Noch genauer sind speziell die hyperchromen hämotoxischen omotoxischen) Anämien einzuteilen in: a) perniziosaartige mit sonstigen Leukozytosen «) direkt sekundär (Pyrodin, Anaemia splenica infantum), ß) symptomatisch (Knochenkarzinom); b) mit typisch perniziös-anämischem Blutbild, d. h. mit leukopeni¬ scher Lymphozytose; bisher nur direkt sekundär a) mit phanerogenetischer exogener Ursache (Bothriozephalus), ß) mit kryptogener exogener Ursache (Morbus Biermer).2) A) Bei hypochromen Formen besteht eine Oligochromämie (Hb-Verringerung größer die Oligozythämie, bei hyperchromer Form umgekehrt eine Oligozythämie, deren j>luter Endwert höher ist, als der Wert der Oligochromämie. Pappenheim nimmt daß die relativ geringe Oligozythämie hypochromer Anämien darauf beruht, daß jneugebildeten Erythrozyten zu wenig Hb haben, während der relativ hohe Wert [hyperchromen Oligochromämie darauf beruht, daß die Zahl der Zellen verkleinert (, aber ihr Farbstoff in kleinsten Schizozyten restiert, die der Zählung entgehen, mit dem Plasma mitfärben, während die äußerst großen neugebildeten Erythro- sehr viel Farbstoff führen, der eine besondere chemische, funktionell minderwertige Handlung (Chromotoxikose) vielleicht zu Kathämoglobin erlebt hat. Pappenheim die hypochrome hämotoxische Anämie auf hämolytische Blutgifte, die hyperchrome erythrorrhektische Blutgifte von der Art der methämoglobinbildenden Blutgifte )din, Toluylendiamin) zurück. 2) Wir teilen entsprechend nach Pappenheim die sekundären hämotoxischen lien ein: I. hypochrome (einfach sekundäre [Pyrogallol], und symptomatische Anämien [Mor¬ bus Banti]), durch erythrolytische Toxine, II. hyperchrome, neben der Erythrolyse durch chromotoxisch-erythrorhektische Toxine bewirkte,](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30618903_0013.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)