Einführung in die Methoden der Dioptrik des Auges des Menschen / von A. Gullstrand.
- Gullstrand, A.
- Date:
- 1911
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Credit: Einführung in die Methoden der Dioptrik des Auges des Menschen / von A. Gullstrand. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![derselben, den Punkt M (S. 47 ff.), in bezug auf beide Augen darstellen, wobei die Konstanten des beobachtenden Auges auf dieselbe Weise wie früher bezeichnet werden, die des beobachteten aber die analogen Bezeich- nungen D A m .... erhalten, so ist A m bzw. Am die im optischen Zentrum der Linse gemessene Refraktion des beobachteten, bzw. des beobachtenden Auges und die Brechkraft der Linse gleich der Summe dieser Refraktions- werte. Mit hinreichender Genauigkeit kann nun angenommen werden, daß der vordere Brennpunkt des beobachtenden Auges mit dem optischen Zen- trum der Linse zusammenfällt, wobei Am = L wird, so daß allgemein die Brechkraft der Linse des Beobachtungssystems gleich der Summe A'm -j- L gesetzt werden kann. Zur Untersuchung der Vergrößerung bei der Ophthalmoskopie im aufrechten Bild hat man in die allgemeingültige Gleichung - °^ = D0 (1 +jmAm) wo D0 die Brechkraft des aus dem optischen System des beobachteten Auges und der Linse zusammengesetzten optischen Systems, zfm den Abstand des Punktes M vom vorderen Brennpunkte desselben darstellt, die Werte nr D' 1 m'n D' - m 0 Di) 4m = einzuführen, und erhält D0= D' (1 - m o Di) Am = ^ ~ = ^ = Do + m> jy Am = D' (1 _m'o A'm) a0 welcher Wert, da der Winkel wm bei emmetropischer Einstellung des be- obachtenden Auges gleich dem Hauptpunktwinkel ist, die absolute Ver- größerung angibt und in Ubereinstimmung hiermit bei solcher Einstellung auch mit dem Werte D0 zusammenfällt. Die Vergrößerung ist demnach, da m'0 immer einen positiven Wert hat, bei Myopie des beobachteten Auges größer als bei Hypermetropie und nimmt überhaupt bei zunehmender Re- fraktion desselben ab. Schätzt man die Brechkraft des optischen Systems des Auges auf rund 60 dptr und m'0 auf rund 1 cm, so ist in der kon- ventionellen Sprache die Vergrößerung bei Emmetropie eine 15 fache und bei Myopie bzw. Hypermetropie um N°/0 größer bzw. kleiner, wenn N den numerischen Wert von A'm darstellt. In den praktisch vorkommenden Fällen variiert somit die Vergrößerungszahl zwischen 13 und 18. Unter der oben gemachten Voraussetzung, daß das optische Zentrum der Linse mit dem vorderen Brennpunkte des beobachtenden Auges zusammen- fällt, stellt (Dm den Fokalpunktwinke] dar. Es folgt hieraus, daß die Netz- hautbildgröße im beobachtenden Auge bei entspannter Akkommodation von der Achsenlänge desselben unabhängig ist, und daß allgemein D' ~ jq (1 — m'0 A'm)](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21287478_0069.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)