Die Verdienste der Frauen um Naturwissenschaft, Gesundheits- und Heilkunde, so wie auch um Länder- Völker- und Menschenkunde, von der ältesten Zeit bis auf die neueste : ein Beitrag zur Geschichte geistiger Cultur, und der Natur- und Heilkunde insbesondere / von Dr. Christian Friedrich Harless.
- Harless, Christian Friedrich, 1773-1853.
- Date:
- 1830
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die Verdienste der Frauen um Naturwissenschaft, Gesundheits- und Heilkunde, so wie auch um Länder- Völker- und Menschenkunde, von der ältesten Zeit bis auf die neueste : ein Beitrag zur Geschichte geistiger Cultur, und der Natur- und Heilkunde insbesondere / von Dr. Christian Friedrich Harless. Source: Wellcome Collection.
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![mn 2A pa im : mittlern: Deutschland, unter den Sueven; diese Isis göttlich verehrt worden sey,, erfahren wir aus einer merkwür- digen Stelle bei Tacitus, de morib. German. Cap. 9., wo es heifst: Pars Suevorum et Isidi sacrificat. Unde causa et origo peregrino sacro,, parum comperi, nisi quod signum ipsum in modo Liburnae ‚figuratum docet advectam religionem. Diese Stelle, welcher Ernesti (in seiner Ausgabe des Tacitus) ohne Grund alle Beweiskraft deswegen absprechen wollte, weil er »signum» für eine Statue oder ein Steinbild erklärt, und solche Stein- bilder in Form eines Nachens (liburnae) für etwas Unstatthaftes hält, hat der grose Archäolog Triller in einer besondern Ab- handlung .(de Iside, Dea etiam salutari, olim apud Suevos cıulta [in welcher übrigens, Opp. T. II. S. 434 lin. 7, vermuthlich aus ‘Versehen beim Abdruck, eine grose Lücke vorkommt] sehr ge- lehrt erläutert (vgl. die Anm. 7). Erzeigt darin mit der Autori- tät von Sam, Bochart und P. H, Huet:zur Seite, dafs so gut der egyptische Thaut (der Deutschen Teut) und sein Sohn Manes (der erste König Egyptens) nach Deutschland als ‚hier verehrte Gründer der Nation gekommen seyen, dieses auch mit der Isis (?)undihrem religiösen Dienst sehr wohl geschehen konnte, indem dieser (aus Kleinasien) über den Pontus Eux, nach 'Thracien, und von da weiter längs der Donau nach dem Lande der. Sueven und. dann auch nach dem übrigen Deutsch- land verbreitet worden sey, Dalier wurde auch in einem alten germanischen Calendarium bei Gruter ‘unter den Festen das des Navigium Isidis mit aufgeführt. Ja es giengen sogar Einige, namentlich I. G. Juncker, so weit, die Namen der teutschen Städte Eisenach ( Zsenacum ‚ Isisnachen), Eisleben, Eisen- berg von der Isis abzuleiten (!); Insbesondere ‘aber führt Tril- ler als einen ‚faktischen Beweis für des Tacitus Aeusserung, jene in ihrer Art höchst seltene egyptische Gemme an, welche in. Deutschland (an welchem Ort? wird nicht gesagt) vor Al- ters gefunden worden war, und dem Ritter Nie, Fabr. Pei- resk gehörte, die Isis-Pelagia im Nachen liegend, mit dem Scarabeus über ihr, und zwei Schwalben zur Seite darstellend](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b33290659_0046.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)