Abhandlungen zur Erkenntnistheorie und Gegenstandstheorie / von Alexius Meinong.
- Alexius Meinong
- Date:
- 1913
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Credit: Abhandlungen zur Erkenntnistheorie und Gegenstandstheorie / von Alexius Meinong. Source: Wellcome Collection.
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![Zusätze zur Abhandlung IV. Von Auguste Fischer. 1 [Zu Seite 380.] Der Begriff „Gegenstände höherer Ordnung“ ist in 45 (WEBERsehes Gesetz) S. 230 dieses Bandes eingeführt, ohne genauere Präzisierung, jedoch schon in dem Sinne, in dem er nun im weiteren gebraucht wird. 2 [Zu Seite 381.] Ganz ähnlich beginnt die Abhandlung 54 (Über Gegenstandsth.) § 1; vgl. auch den Zusatz zur angedeuteten Stelle. 3 [Zu Seite 382.] Die beiden Seinsarten, Existenz und Bestand, werden in 50 (Annahmen 1. Aufl.) S. 189 durch ihr Verhältnis zur Zeit indirekt näher bestimmt; eingehender in 64 (Annahmen 2. Aufl.) S. 74f. Dem Bestehenden kommt ein Sein zu, das keine Zeitbestimmung verträgt, es ist zeitlos; dem Existierenden ein Sein, das Zeitbestimmtheit hat. Eine weitere Charakteristik erfahren die beiden Seinsarten a. a. O. S. 77f. durch die ihnen natürlich zugeordneten Erkenntnisweisen, die apriorische für Bestand, die empirische für Existenz. Über diesen Gegensatz siehe 58 (Erfahrungsgrundlagen) S. 8ff. und besonders 61 (Stellung der Gegen- standsth.) IV. Abschn. 4 [Zu Seite 382.] In 58 (Erfahrungsgrundlagen) S. 56f. wird die Bezeichnung „immanentes Objekt“ durch den Terminus „pseudoexistentes Objekt“ oder „Pseudoobjekt“ ersetzt und das damit Gemeinte präzisiert. Vgl. auch 64 (Annahmen 2. Aufl.) S. 85, 219 und 229 A. 5 [Zu Seite 383.] Weitere Ausführungen über Pseudoexistenz in 58 (Erfahrungsgrundlagen) S. 55ff. In 64 (Annahmen 2. Aufl.) S. 59f. wird der Begriff auch auf das Objektiv angewendet. « [Zu Seite 383.] In 65 (F. d. Psychol. i. d. Wertth.) S. lOff. werden auch für die emotionalen Erlebnisse gegenständliche Entsprechungen aufgezeigt. 7 [Zu Seite 383.] Der Gegenstandsgedanke ist ausführlich dargelegt in 50 (Annahmen 1. Aufl.) Kap. 5. Die Gegenständlichkeit wird mit Hilfe des Dispositionsgedankens erläutert, der aktuellen Gegenständlichkeit, d. i. dem tatsächlich auf einen Gegenstand gerichtet sein, die potentielle Gegenständlichkeit, d. i. das auf einen Gegenstand gerichtet sein können, gegenübergestellt. — Diese Aufstellungen werden modifiziert und weiter- geführt in 64 (Annahmen 2. Aufl.) Kap. 7, besonders § 38. Die Unter- scheidung von potentieller und aktueller Gegenständlichkeit entfällt^auf](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28066819_0488.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


