Abhandlungen zur Erkenntnistheorie und Gegenstandstheorie / von Alexius Meinong.
- Alexius Meinong
- Date:
- 1913
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Credit: Abhandlungen zur Erkenntnistheorie und Gegenstandstheorie / von Alexius Meinong. Source: Wellcome Collection.
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![nur in einem fiktiven Sinne (ähnlich dem von „Pseudoexistieren“) die . Rede sein. _ . 28 [Zu Seite 392.] Hier ist gegenständliche Fundierung der Komplexe und ihre psychische Entsprechung, das Zusammentreten der Vorstellungen zum Komplexgedanken, noch nicht reinlich geschieden. Vgl. Zus. 42. 29 [Zu Seite 393.] Vgl. unten S. 198 der Originalsausgabe. 30 [Zu Seite 393.] Der Begriff der Vergleichungsrelation ist in 29 (Hume-Studien II) S. 73 dieses Bandes eingeführt worden. (Daneben sind dort auch schon Verträglichkeitsrelationen festgestellt worden. A. a. O. S. 90f.) 31 [Zu Seite 394.] Das „objektive Kollektiv von Inhalten“ ist ein blofser Idealkomplex der betreffenden Inhalte, nur dadurch gegeben, dafs die Inhalte gleichzeitig im Bewufstsein vorhanden sind, ohne einen realen Zusammenhang (außer dem in der „Einheit des Bewufstseins“ gelegenen, vgl. unten S. 395f.) aufzuweisen. In dieser blofs idealen Komplexion geben sie noch keine Vorstellung eines Komplexes. 32 [Zu Seite 394.] Statt „die vorgestellte Komplexion“ ist „das Erfassen des Komplexes“ zu setzen. Vgl. Zus. 17. 33 [Zu Seite 395.] Vgl. Zus. 23. 34 [Zu Seite 396.] Vgl. Zus. 31. 35 [Zu Seite 396.] An der angegebenen Stelle in 29 (Hume-Studien II) S. 142 dieses Bandes wurde noch ideal mit subjektiv und objektiv mit real gleichgesetzt. 36 [Zu Seite 397.] Über die Passivität des Vorstellens gegenüber der Aktivität alles Erfassens siehe 64 (Annahmen 2. Aufl.) S. 227 u. 235ff. 37 [Zu Seite 397.] Schon in 29 (Hume-Studien II) S. 38 dieses Bandes hat der Verfasser die Aktivität beim Vorstellen von Relationen betont und in 39 (Kompl. u. Rel.) S. 260ff. diese Ansicht begründet. 38 [Zu Seite 398.] Vgl. Zus. 31. 39 [Zu Seite 399.] Dafs genau genommen nicht die Vorstellung Ver- schiedenheit, sondern durch Vergleichung der Gegenstände A und B der Inhalt der Vorstellung „Verschieden“ produziert und erst durch Hinzutreten des Urteils oder der Annahme das Objektiv „Verschiedenheit zwischen A und B“ erfafst wird, ist namentlich in 64 (Annahmen 2. Aufl.) S. 282ff. dargelegt. 40 [Zu Seite 399.] Damit ist der Terminus „Fundament“, der irr 29 (Hume-Studien II) noch ganz allgemein zur Bezeichnung der Relations- glieder verwendet wurde, speziell nur zur Bezeichnung jener Inferiora in Anspruch genommen, auf die sich das Superius mit Notwendigkeit gründet; er wird fortan nur in diesem eingeschränkten Sinne gebraucht. 41 [Zu Seite 399.] Dafs das in Realrelationtreten von Vorstellungen zum Erfassen eines idealen Gegenstandes höherer Ordnung noch nicht genügt, siehe 50 (Annahmen 1. Aufl.) § 30 und 64 (Annahmen 2. Aufl.) § 44 und 45. 42 [Zu Seite 399.] Dafs der Terminus „Fundierung“ nur für die gegen- ständliche Seite des Sachverhaltes bezeichnend ist, für die psychische hin- gegen unkorrekt, erkennt Meinong in 50 (Annahmen 1. Aufl.) S. 8f. Er nimmt dort für das Hervorgehen der Superiusvorstellung aus den Vor-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28066819_0491.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


