Abhandlungen zur Erkenntnistheorie und Gegenstandstheorie / von Alexius Meinong.
- Alexius Meinong
- Date:
- 1913
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Credit: Abhandlungen zur Erkenntnistheorie und Gegenstandstheorie / von Alexius Meinong. Source: Wellcome Collection.
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![Stellungen der Inferiora die Bezeichnung „Vorstellungsproduktion“ auf, während mit dem Terminus Fundierung nur mehr die Notwendigkeits- beziehung zwischen dem idealen Superius und seinen Inferioren bezeichnet wird. — Von Vorstellungsproduktion spricht Meinong bereits in 37 (Phant.); das damit Gemeinte ist jedoch unbestimmter gefafst, so dafs es sich nicht mit dem jetzt durch die Bezeichnung Getroffenen deckt. 43 [Zu Seite 399.] Vorstellungsproduktion (mit dem zugehörigen Relations- oder Komplexionsmeinen). 44 [Zu Seite 399.] Vorstellungsproduktion. 45 [Zu Seite 399.] Das Gegenstück zu „Erfahrungsgegenstand“ wäre „Produktionsgegenstand“. Wird aber der Gegensatz rein gegenständlich — ohne Rücksicht auf die zugeordneten Erfassungsweisen — gefafst, so sind den Fundierungsgegenständen die Nichtfundierungsgegenstände an die Seite zu stellen. 46 [Zu Seite 400.] In 39 (Kompl. u. Rel.), wieder abgedruckt in Bd. I dieser Abhandlungen. 47 [Zu Seite 400.] Dafs hier anstatt Fundierungsvorgang Vorstellungs- produktion zu setzen ist, vgl. Zus. 42. 48 [Zu Seite 400.] Die Fundierung der verschiedenen Superiora durch die nämlichen Inferiora ist von der Beschaffenheit des psychischen Prozesses, der zur Vorstellung des Superius führt, unabhängig. Von der Art dieses Prozesses hängt es nur ab, welches von den zeitlos bestehenden Superioren zur Vorstellung gelangt, d. h. welche Superiusvorstellung produziert wird. Die Notwendigkeitsbeziehung kommt nur der Fundierung, nicht der Pro- duktion zu. 40 [Zu Seite 401.] Vgl. hierzu 64 (Annahmen 2. Aufl.) S. 208ff. und § 32, wo über Fundierung durch Objektive bzw. das zum Erfassen dieses Tatbestandes geeignete Psychische einiges beigebracht ist. 50 [Zu Seite 403.] Der Terminus „Tatsächlichkeit“ wird in 64 (An- nahmen, 2. Aufl.) S. 69 als nur auf Objektive, nicht auch auf Objekte anwendbar erkannt. 51 [Zu Seite 404.] Siehe Zus. 12. 52 [Zu Seite 404.] Gegenstand des Denkens ist gemäfs späteren Aufstellungen des Verfassers das Objektiv, nicht der Gedanke; dieser ist das Erlebnis, in dem ein Objektiv erfaßt wird. Siehe 50 (Annahmen, 1. Aufl.) § 35 und 36, 64 (Annahmen, 2. Aufl.) § 8, u. 64 (Annahmen, 2. Aufl.) S. 369f. 53 [Zu Seite 405.] Damit ist natürlich nicht gemeint, Physisches werde innerlich wahrgenommen, sondern nur: die innere Wahrnehmung gibt sichersten Aufschlufs darüber, dafs gerade der und der physische Gegenstand vorgestellt wird. r*1 [Zu Seite 408.] Dafs und warum die Forderung der Gegenwärtig- keit nicht aufrecht erhalten werden kann, wird weiter unten in § 21 dar- gelegt, wo Meinong zu dem Ergebnis gelangt, dafs, genau genommen, nur Vergangenes wahrnehmbar sei. In 58 (Erfahrungsgrundlagen) S. 67 f. wird die genannte Forderung darauf reduziert, dafs der Aspekt (vgl. 58, Erfahrungsgrundlagen S. 37f.) des Wirklichen in seinem Anfangspunkte zeitlich mit dem Wirklichen zusammenfällt.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28066819_0492.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


