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Credit: Die Spuren der römischen Ärzte auf dem Boden der Schweiz. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Harvey Cushing/John Hay Whitney Medical Library at Yale University, through the Medical Heritage Library. The original may be consulted at the Harvey Cushing/John Hay Whitney Medical Library at Yale University.
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No text description is available for this image![Celsus, Galenus und Paulus von Aegina die Anleitung gaben') und die dasselbe Instrument heute noch in Krieg und Frieden dem Arzte gewährt. An dem spiralförmig canellierten Ende der zuletzt be- sprochenen Sondenform, wurden, wie aus verschiedenen Stellen des Celsus hervorgeht, mit Medikamenten getränkte oder bepulverte Stoffe aufgewickelt, um mit der Wunde in Berührung gebracht zu werden.2) Häufiger noch als den beschriebenen Sondenarten begegnete ich einem Bronzegeräte, welches an einem Ende wieder den Kern, das Knöpfchen zeigt, am andern aber ein kleines Löffelchen von oblonger Gestalt oder dann ein flaches, verschieden geformtes Spatel trägt. Die erste Form entspricht dem x.vadloxog oder Specillum cochleariforme der Alten (Taf. I, Fig. 8-14), die zweite der anu'&our(l/j oder dem Specillum aversum sive 1 atum. (Taf. II, Fig. 1—12.) Das knötchenförmige Ende diente auch bei diesen Instru- menten wieder zum Sondieren; bei vielen derartigen Objekten aber ist der Nucleus zu dick, sowie der ganze Schaft zu plump (z. B. Taf. 1, Fig. 8; Taf. II, Fig. 11 und 12) für diesen Zweck, so dass J) Über den Gebrauch der Sonde zum Nachweis von Schädelfrakturen berichtet Celsus (lib. VIII, cap. 4): „Ergo, qua plaga est, demitti specillum oportet neque nimis tenue, neque acutum; ne quum in quosdam naturales sinus inciderit, opinionem fracti ossis frustra faciat: neque nimis plenum; ne parvulae rimae fallant. Ubi specillum ad os venit, si nihil nisi laeve et lubricum occurrit, integrum id videri potest; si quid asperi est, utique qua suturae non sint, fractum os esse testatur. (Ich entnehme die Citate des Celsus aus Traite de medecine de A. C. Celse, traduction nouvelle par .-1. Ye'drcnes. Paris 1876). Paulus von Aegina überzeugt sich bei Schädelfraktur mit den Augen mid mit der Sonde, ob Splitter vorhanden sind „Su\ Tt rij? OQUoims xal lijg äut tov OQyuvov /j.i]).(üGI(ü; tovto Sia.yvmaxofitv.' (Kapitel 90). — (Ich benutze die in meinem Besitze befindliche Ausgabe von Beue Brian,, Chirurgie de Paul D'Egine, texte grec avec traduction francaise. Paris 18nö.) Andernorts (Kap. 88) sagt Paulus, dass wir mit der Sonde erkennen können, ob das in den Körper eingedrungene Geschoss ein Stück Schaft an sich trägt: „xu'i ii uiv ovQiuyov i/oi rb ß&og, tovto dt ix Tijg ur;)ü)TTJs ifiuv yiväaxircu. 2) Diese Manipulation empfiehlt Celsus bei Behandlung von Ulcerationen in den Nasengängen : „Involvendum que lana specillum est, et in eo mediearaento tingendum eoque ulcera implenda sunt. (lib. VI, cap. 8.) Um Insekten, *,. B. Flöhe, aus dem Gehörgang herauszukriegen, gibt Celsus den Rat, eine Sonde, mit Baumwolle umwickelt, einzuführen: „Specillum lana involutum in resinam glutinosissimam maximeque terebintlnnam demittendum. (lib. VI, cap. 7.) Scultetus bildet in seinem Wund - Arzneiischen Zeughauss anno 1079 ein durchaus ähnliches Instrument ab und sagt davon: „Das spitzige und geschraubt End aber wird wit Baumwoll umbunden, damit die Wunden und Geschwür, sonderlich aber die fistulirte Schäden von ihrem anklebenden Unrat zu säubern.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21032014_0032.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)