Untersuchungen über die Pigmentierung der Netzhaut / von Camill Hirsch.
- Hirsch, Camill.
- Date:
- 1905
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Credit: Untersuchungen über die Pigmentierung der Netzhaut / von Camill Hirsch. Source: Wellcome Collection.
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![eine ophthalmoskopisch sicher feststellbare Erhabenheit der Netzhaut, welche sich in der Umgebung allmählich verlor. Dieselbe war zur Zeit der starken Netzhauttrübimg schon vor- handen, aber verwischt, trat nach Schwund derselben erst in dieser Form deutlich hervor, und überdauerte die allgemeine Trübung der Netzhaut bis zum Ende der ersten Beobachtungs- zeit (um 16 Tage), ohne sich zu vergrössern. Sie verlor sich endlich spurlos, wie die Untersuchung nach fünf Jahren zeigte. Der Buckel, welchem auch ein absolutes Skotom entsprach, sieht aufs Haar einer Netzhautabhebung ähnlich, fällt aber durch das eigentümlich trübe, schmutziggraue Aussehen auf. Wenn wir ihn nicht als eine besonders stark geschwollene Partie der Netzhaut (im Sinne Berlins) auffassen wollen, sondern (im Sinne Denigs und Bäcks) ein unterliegendes Transsudat annehmen, müssten wir die eigentümliche Be- schaffenheit des Exsudats für dieses ungewohnte Aussehen der circumskripten Netzhautabhebung — als solche müssten wir den Herd dann auffassen — verantworthch machen.) Die besondere Beschaffenheit des Exsudats müsste alsdann auch erklären, warum die kleine circumskripte Abhebung ohne an Umfang nennenswert zugenommen zu haben, wieder anheilte. Ausser der flüchtigen Weissfärbung erzeugte der Stoss an diesem Auge jenen mehrfach bereits erwähnten Herd am medialen Papillenrande, von der Grösse und Form ungefähr der Papihe selbst. Anfangs durch die Trübung durchschim- mernd, später um so schärfer hervortretend, erweist sich die kreisförmige Begrenzungslinie als ein hellroter, Venendurch- messer, breiter Streif, der vom oberen Papillenrande ausgehend die Papille in einiger Entfernung umkreist und sich am un- teren Rande des Herdes, allmählich sich verbreiternd ver- liert Der Streifen ist zu beiden Seiten von langen W^ilsten begleitet, von ähnlicher Beschaffenheit, wie jener Buckel Auch Uber diese sieht man die Netzhautgefässchen hinwegziehen Und wenn wir hier auch die Niveaudifferenz an dem Gefäss- 3nrlr^. xt '^^^^ ^<önnen, ist das plastische Her- kennba? Netzhaut m der Form der Wülste hier unver;- zirku]?rer^v'! ^f Streifens seine parallele Begrenzung, sein Slenr.nl^ ^^P^^'' Ausgangspunkt vom stZnfenTi ' 5- ^^^f, ^^^^über dem Angriffspunkte der der^nnere? A ' v' ^^^Z '^^^^ ^^^^ ^^^ ^^P^iir in einer lieh würde ihn^'S '^ ' ^'^ ^'^^ ^^i^^- n dnem '^-^^ als ,Chorioidealruptur ansprechen. Fig 4T ^^.^'^^t^ Siegristschen Fälle (Tafel III biSert mit P n ^^u'^^'^^f^'^P^^ Netzhautdegeneration kom- ^™enmit einem Chorioidealriss. der vom imteren Papillen- NetzhauLbSung''voru?hi nt. '^'V^'^ '■^^^^ '-^ -i'-^Hcber ' 98) mit. ^' U t h o f f beobachtet, teilt auch Bäck (1. c. S. 97](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21638640_0077.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


