Bericht über den II. Kurs mit Kongress für Familienforschung, Vererbungs- und Regenerationslehre in Giessen vom 9. bis 13. April 1912 / von Robert Sommer.
- Date:
- 1912
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Credit: Bericht über den II. Kurs mit Kongress für Familienforschung, Vererbungs- und Regenerationslehre in Giessen vom 9. bis 13. April 1912 / von Robert Sommer. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Wir werden uns der Deszendenztafel bedienen, wenn wir dar- stellen wollen, was aus einer bestimmten Blutmiscliung im Laufe der Jahre wird, inwieweit sich bestimmte Eigenschaften erhalten oder verändern. Wollen wir zur Beurteilung eines gegebenen Menschen darstellen, aus welchen Quellen die Elemente seines Wesens her- geflossen sind, so werden wir für eine erste ungefähre Orientierung die Ahnen- oder Aszendenztafel benutzen. Für eine genauere Ana- Viele menschliche Eigenschaften werden springend oder latent ver- erbt]; daher kommt es, daß bisweilen in einer bestimmten Qualität übereinstimmen Großvater und Enkel oder Onkel und Neffe. Diese letztere Koinzidenz wird, wenn es sich um Muttersbruder handelt, nur einmal auf einer Deszendenztafel darstellbar sein; z. B. der Kaiser und sein Muttersbruder Eduard, weiland König von England, sind beide auf der Deszendenztafel der Sachsen-Coburger enthalten. Ist aber eine solche Koinzidenz nicht nur einmal, sondern fortlaufend vorhanden, also „Kaiser Wilhelm II. — König Eduard — dessen](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28064537_0037.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)