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Credit: Psychologie des Kindes / von Robert Gaupp. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Harvey Cushing/John Hay Whitney Medical Library at Yale University, through the Medical Heritage Library. The original may be consulted at the Harvey Cushing/John Hay Whitney Medical Library at Yale University.
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No text description is available for this image![einfacfier inneter SSorgänge, be§ SBotjtbetjagenS obet bet Unluft finb, anbete mögen aB gf?eaftionen auf äufeete JReiäe eifct)einen, föieber anbere, bie fid) al§ befonbet§ ätnectmäBig ermeifen (j. 93. haS^ ©äugen), tragen ben ef)aralter angeborener iinnüoller Sätigleiten. ®ie 5)S[t)(^oIogie gibt \\ä) äJlütie, ben einzelnen SemegungStomten i^ren SJtamen unb ibre Stellung im tt)iffen[ii)aftlid)en ©tiflem ju geben, ©ie fptic^t öor attem üon ererbten unb erworbenen 9ie= aftionen, bon etnfad)en 9?eflejen, ^nflinftbetnegungen, im^ul» fiben, f^ontanen, automatijc^en Setoegungen, bon {eelifd)en 2tu§» brucfgbewegungen, winfürltif)en §anblungen. ©e:^en toir ju, toaä bamit gemeint ift! ; 3unä{i|[t einiges 3;atfäc£)üd)e: S)er ©äugling fcfireit in ber 9?egel balb nacf) ber ®eburt, o'^ne babei gu Weinen, b. 'i). oiine tränen ju bergiefeen. Sie S3eWegungen be§ ©(f|teien§ finb recf)t fonrpliäierte, an ii)rem ßuftanbefommen finb jo^lreic^e SfJJugfeln in finngemäfeer SBeife beteiligt; fie Werben nid)t gelernt: ba§ ©d)reien ift ein an» geborener 9?eflej. ©a? £inb fdjläft in ben erften Sagen faft un= unterbrod)en, erwadjt in ber SRegel nur, um burcf) ©d)reien fein SJia^rung§bebürfni§ funbjugeben. Qn ivadcjtm 3uftanbe mac£)t es mit STugen, @efic^t§mu§feln, Strmen unb Seinen, namentü^ aud) mit ben gingern unb Qe^tn ungeorbnete jiellofe Bewegungen. 2lrmc unb SSeine pflegen, wenn fid) ber ©äugling nacEt frei bewegen fann, an ben Seib angejogen §u Werben unb Wiebet» ^olen bamit nod) lange S^it i'i^ §altung, bie ba§ Sinb im engen JRaum be§ mütterlid)en SeibeS eingenommen ^at. SSSr bemer!en ferner, ha^ ber 9teugeborene bie 9Iugen faft immer gefd)Ioffen ^ält, ba^ bie borüberge^enb geöffneten 2Iugen nid)t fixieren tonnen;b.:^. bie beiben2(c^fen ber Slugäfjfel finb nid}t immer gleid) gerid^tet, ftetien nicf)t fjarallel. ®a§ J?inb ftf)ielt in ber erften 3eit nad) ber ®eburt.') SSiel metjr al§ bie§ nel)men wir an bem jungen SBeltbürger bei einfad)er 93eobad)tung nidjt wat)r. 9tn bie mütterlid)e SSruft gef)atten ift er feineSwegg fofort imftanbe, tunftgeredit ju fangen, bod) lernt er e§ nad) einigen S5erfud)en meift fd)on am erften S;age. (Sr ermübet babei fefir rafd). Bisweilen fei)en wir il]n niefen, gähnen, t)uften unb wir finben, ba^ biefe Bewegungen genau Wie beim Srwad)fenen ablaufen. 2tud) haS ©djiucfen, ein redjt fomf3li= gierter SSewegunggfompIej, gelingt bon Stnfang an gut. Bei 1) gteiltcf) Qilt bieä ni(i)t nuänaf)m§Io§. 9Keiiie jüngeren Sinber •^aben biejeä 6(f)ielen niemals geäeigt.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21023487_0034.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)