Operiren oder Nichtoperiren bei Krebs-Erkrankungen und andere zeitgemässe, insbesondere therapeutische Fragen : ein weiterer Beitrag zur Kenntnis der Behandlung und Heilung der Krebs-Erkrankungen / von Severin Robinski.
- Robinski, Severin, 1887-
- Date:
- 1898
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Credit: Operiren oder Nichtoperiren bei Krebs-Erkrankungen und andere zeitgemässe, insbesondere therapeutische Fragen : ein weiterer Beitrag zur Kenntnis der Behandlung und Heilung der Krebs-Erkrankungen / von Severin Robinski. Source: Wellcome Collection.
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![bedauern wäre, aber selbst auch bei nicht gauz geeigneter An- wendungsart sind, dennoch meist bei diesen nachfolgenden Ver- ordnungen Vortheile nur, nach dieser oder jener Richtung, aber nie- mals Nachtheile zu erwarten. Wir hoffen aber nunmehr wenigstens, dass nach dieser Ver- warnung Niemand mehr sich an die Behandlung dieser so schweren Erkrankungen, ohne die genügende Vorbereitung und ohne die ge- nügende Kenntnisse begeben wird, so wie dies — heutzutage leider noch immer so vielfach geschieht, wie wir uns oben auch schon leider davon überführt haben, auch von Seiten, wo man dies kaum erwarten könnte. Es ist dies in keinem Falle gestattet. Aber — was man auch da, bisher, gerade auf diesen Gebieten nicht Alles erleben kann — ist unglaublich fast.1) Da hier bei Frau W., wie wir gesehen haben, keine Zeit zu verlieren war, so wurde ebenfalls nach den dort in solchen Fällen in meinem Buche gegebenen Grundsätzen verfahren und verordnet. Diese Verordnung lautete: Rfi., Kali chloric. Kai. jod. Aq. dst. 200,0. M. d. s. Dreimal täglich einen Esslöffel voll (:/4—V2 Stunde nach dem Essen). Es ist dies also dieselbe, in meinem Buche2) schon angegebene Formel der Zusammensetzung, denn nur an solche ausdrücklich in meinem Buche erläuterte Behandlungsmethoden wollen und können wir hier anknüpfen und uns hier vorläufig doch selbst- verständlich auch nur anlehnen. So einfach diese Verordnung und Zusammenstellung, so vorzüg- lich wirkt sie fast immer und in den geeigneten Fällen ganz beson- ders in verschiedenster Hinsicht und wirkte auch — in diesem so hoffnungslosen, vorliegenden Falle bei Frau W., wie wir theilweise oben schon gesagt haben und noch ersehen werden und uns ihr heutiges Dasein und Wohlbefinden schon überführt. Bei der Neuheit und Wichtigkeit dieser Angelegenheiten zu- allererst noch einige Worte wenigstens zur Verständigung über diese Verordnung selbst und die Grundsätze dieser Zusammenstellung. 1) Man sollte meinen, dass wer an derartige schwierige Behandlungen herantritt, doch mindestens die Verpflichtung hat, etwas vorher sich umzu- schauen und zu informiren. Ist dies aber der Fall?! Leider — nein! Ist dies glaublich?! Leider, ebenfalls, nein! Aber erklärlich wird es an der Hand der schon oben und im Vorwort gegebenen Hinweise über derartige noch heute existirende Treibereien ebenfalls. 2) Robinski, 1. c. ]>ag. 134'. 12*](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b20398013_0185.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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