Licence: Public Domain Mark
Credit: Uber die Fraktur der clavicula und deren Behandlung. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Augustus C. Long Health Sciences Library at Columbia University and Columbia University Libraries/Information Services, through the Medical Heritage Library. The original may be consulted at the the Augustus C. Long Health Sciences Library at Columbia University and Columbia University.
16/82 page 12
No text description is available for this image
No text description is available for this image
No text description is available for this image![geschoben sind. Es kann so auch eine Winkelbildung der Fragmente rtatttindcn. In Bezug auf die Querbrüche hat man keine be- stimmten anatomischen Beobachtungen gemacht. Bei einem Präparat im „anatomischen Museum der Univer- sität zu Berlin besteht bei einem Querbruch fast gar keine Dislokation; dies mag daher rühren, dass Bruch- zacken an den Fragmenten vorhanden sind, die ineinander- greifen, Yiel seltener als die einfache Trennung ist bei der Clavicularfractur die doppelte Trennung. In diesem Falle sind also 3 Fragmente da; von diesen kann das mittlere von den beiden anderen abgetrennt sein, im äusseren und inneren Drittel. In Bezug auf die Dislokation gilt hier dasselbe, wie von den Schräg- und (^uerbrüchen. PiS kommt nun vor, dass das mittlere Fragment so voll- ständig von den andern abgetrennt und so kurz ist, dass CS sich um seine Längsachse drehen, sich vertikal stellen kann; so ist es möglich, dass es ein schwer oder gar nicht zu überwindendes Hindernis für die Reposition bildet. Malgaigne berichtet über einen Fall von l)o])pel- fraktur aus dem Musee Dupuytren: Die eine Fraktur an der Clavicula ist 8 ctm vom sternum; sie scheint schief von vorn und innen nach hinten und aussen ver- laufen zu sein, in Folge dessen das äussere Fragment etwas nach unten, aber sehr stark nach vorn geglitten ist, wo seine Spitze ungefähr 2 ctm. vor der andern her- vorragt. Die zweite Fraktur ist 3 ctm. vom Akromial- cnde entfernt; sie scheint schief von oben und innen nach unten und aussen stattgefunden zu haben. Das Akronn'alfragment überragt in Folge davon leicht das andere, ohne merklich nach vorn und hinten abzuweichen.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21215388_0016.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)