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Credit: Zur Kenntniss der Muskelspindeln / von Laura Forster. Source: Wellcome Collection.
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![SO c -i •* Crq <—5 <T> K> § C/3 on _ 3 00 o — Oleome ID ' re X 3 *0 C/3 „ o 8, f? 3 m 2? a t No. Ö22469102 TRACTS 1940(8) cn c <u 4er ü Nto e| j be w *S*i, :l1 ^ in der 5 L «*t, * 7^* w*t 47*<* *iiiü!e. 1 t*lii< *,lir,l«l des o#B j 77* h*ku nnd Sehne. Dies ist VÖB mir beobachtet. \% min ah erste Spor auf ■] !. und in derselben oder nein 15 kurz erwähnt. Dass es sich um pathologische Erscheinungen handelt, wie Eisenlohr, Frankel und Andere meinten, ist jetzt wohl ausser Discussion. Ebenso gehe ich nicht auf die Ansicht von Golgi ein, welcher sie in einer sehr zurückhaltenden Weise zum Lymphapparat stellt. Nur die beiden Ansichten wären zu discutiren, ob sie eigene physiologische Apparate vorstellen, oder ob sie mit der Entwickelung und dem Wachsthum der Muskeln Zusammenhängen. Die Mehrzahl der Forscher hat sich für die letztere Ansicht entschieden. Sie stützt sich darauf, dass an den Muskelfasern Erscheinungen sich finden, die wir von den embryonalen kennen, so die centrale Lage der Kerne, die Thei- lung der Fasern und das Vorkommen von hohlen Fasern. Dem gegenüber heben Christomanos und Strössner her- I vor, dass sie in der gleichen Zusammensetzung mit schmalen und ! breiten Fasern, constant in jeder Altersperiode sich finden (von der Mitte des fötalen Lebens bis zum 70. Jahre), dass Ueber- jgänge zu den vollständig entwickelten Fasern fehlen. Beide kommen zu dem Resultat, dass es sich um einen (besonderen physiologischen Apparat handle, der zum Nerven- system gehöre; sie stützen sich dabei auf das Vorkommen einer «dicken Scheide, welche den Hüllen anderer Nervenendkörperchen (analog sei, und namentlich auf den Umstand, dass Kersehn er >anz besondere Anordnungen und Endigungen der Nerven in len Muskelspindeln gefunden hat. Auf dieses letztere gehe ich ficht weiter ein, da eine ausführlichere Mittheilung über diesen entscheidenden Punkt von Kerschner noch in Aussicht ist. Ich glaube nun in dem Folgenden einen, wenn auch kleinen, iber nach manchen Richtungen hin entscheidenden Beitrag zur jösung dieser Frage liefern zu können. Ich habe drei Fälle larauf hin untersucht. Erstens, den Fall Schmied, eine im Puerperium sehr acut pntstandene Myelitis, welche sofort vollständige sensible und notorische Lähmung zur Folge hatte, bei welcher nach dem ein fahr später erfolgenden Tode eine vollständige Zerstörung des Rückenmarks unterhalb des VI. Nerv. dors. gefunden wurde, lier lag also ein ausgesuchtes Beispiel von spinaler Lähmung por. Ferner den Fall Riesen, eine progressive Muskelatrophie fit jenem Befund in den Muskeln, wie er von Schultze33 und](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22469096_0017.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


