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Credit: Zur Kenntniss der Muskelspindeln / von Laura Forster. Source: Wellcome Collection.
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![ir I ‘l *A ßl 18 Andeutung einer Lendenanschwellung sich findet. Die Verdünnung beginnt am Nerv. dors. Vr und VII. Der obere Theil zeigt die aufsteigende Dege- neration in den Goll’schen Strängen, den Kleinhirnseitenstrangbahnen, und antero-lateralen Bahnen. In dem verdünnten Theil ist die Form stark ver- ändert. Das Rückenmark bildet an der Stelle, wo noch die Vorderhörner zu erkennen sind, ein Oval von 6^ mm im frontalen, und 5 mm im dorso-ven- tralen Durchmesser. Sehr rasch aber nimmt der letztere Durchmesser ab bis auf 2^ mm, und weitor abwärts in der Höbe der Lendenanschwellung auch der Breitendurchmesser, so dass hier im ganzen untersten Theil der Querschnitt des Rückenmarks eine dicke, quergestellte Spindel darstellt, welche im frontalen Durchmesser 4^ mm, im dorso-ventralen 2 mm misst. In seiner ganzen Länge ist es noch von weichen Häuten umgeben, die nicht besonders kernreich sind, deren weite Gefässe aber durch eine sehr dicke, fast homogene Adventitia sich auszeichnen. Im obersten Theil dieser langen, stark verdünnten Strecke sind, wie erwähnt, die Vorderhörner noch ange- deutet, und zwar dadurch, dass an Präparaten mit Weigert’scher Mark- scheidenfärbung die angrenzenden Theile von Vorder- und Seitensträngen noch stark mit Hämatoxylin gefärbt sind, so dass man bei ganz schwacher Vergrösserung glaubt, es wäre noch normale, weisse Substanz vorhanden. Bei starker Vergrösserung sieht man in den Vorderhörnern vereinzelte Ganglien- zellen, nicht immer in beiden Vorderhörnern, manchmal nur in dem der einen Seite. Auch noch feine, markhaltige Nervenfasern finden sich hier, jedoch ist ihre Färbung trotz Kupferbeize eine sehr schwache. In der an- grenzenden, weissen Substanz finden sich nur vereinzelte Nervenfasern mit j gut gefärbter Markscheide, dagegen breite Balken von Neuroglia, und ferner Körnchenkugeln. Letztere mit Gefässen und Bindegewebsziigen füllen den ganzen übrigen, von der Pia umspannten Raum aus, und nachdem ziemlich rasch nach unten das Vorderhorn verschwunden ist, hält sich diese Zusammen- setzung bis an das untere Ende. Breite und schmale Bindegewebszüge, welche namentlich in der Mitte, in der Gegend der Commissur, zu einem |j grösseren, fast compacten Feld zusammenfliessen, durchziehen den ganzen Querschnitt und bilden grössere und kleinere, rundliche Maschen, welche j ganz von Körnchenkugeln eingenommen werden. Die letzteren zeigen bei Hämatoxylin-Eosinfärbung einen ziemlich grossen, runden, blassen, fast gleichmässig gefärbten Kern, und ein feinreticuläres Protoplasma, welches in seinen feinen Balken Körner einschliesst, die bei Weigert’scher Mark- scheidenfärbung sich tingiren. Hie und da sind auch Gruppen von ein- | kernigen und sparsamen, mehrkernigen Leukocyten vorhanden. Ferner finden sich hie und da kleine Haufen von feinkörnigen, kernlosen Detritusmassen, mit langen, spiessigen Lücken, wahrscheinlich von Cbolestearinkrystaller herrührend. Es ist also, wie man hier sicht, das Rückenmark vom 8.—9. Dorsal nerven an vollständig zu Grunde gegangen, ohne eine Spur von Ganglienzellen Wie verhalten sich nun hierbei die hinteren und vorderen Wur- zeln? Nach dem bekannten Schema sollten die letzteren vollständig zi I , rfH' Mg Li i oh \W» ;1 y liaßfi i» iß h-i L «n^ !>ß^rfffar' liier inden *» £#«■ U w amr01 U(D oen |r®i lier Ä p» iBfljii> kein |t) sind doch ent-'1’1 a tod brai eins b nnd kleinerem £a |r, ob es sieb viril) Kt, dislocirte Bündel > ikitienmarts wohl d( ft. da sie gerade si I; steht also di; trat Wurzeln io ’ in öerai H Debüicb jB fc-r *> thei] (lei rif.fi ®e des Bs i ' mt RD£i®Bi » ' ’ a» der „• •«sie. ^ hin nete Hk:; % Zer.(. /iict ■ . —> tt 7 rer t](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22469096_0020.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


