Volume 1
Handbuch der Physiologischen Optik / von H. von Helmholz.
- Hermann von Helmholtz
- Date:
- 1909-1910
Licence: Attribution-NonCommercial 4.0 International (CC BY-NC 4.0)
Credit: Handbuch der Physiologischen Optik / von H. von Helmholz. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![3.] Wenn zu jedem Kegel sich nur eine Nervenfaser begibt, würde das Ge- sichtsfeld nur in so viel Teile zerfallen, als Kegel da sind. Doch hat Gottsche 1 neuerdings nachgewiesen, daß an den inneren Enden der Kegel ein optisches Bild der vor dem Auge liegenden Gegen- « stände entworfen wird, so daß auch in jedem Kegel noch eine Sonderung einzelner Eindrücke stattfinden könnte, wenn mehrere empfindende Nervenelemente da wären. Sollte in jedem Kegel nur ein solches vorhanden sein, so würde die Brechung des Lichts doch dadurch noch nütz- lich sein, daß das der Achse des Kegels parallel einfallende Licht auf das Ende der Nervenfaser konzentriert und das von anderen benachbarten Punkten des Gesichtsfeldes kommende besser davon abgehalten wird, als es die Scheidewände allein tun würden. Vom Auge des Menschen habe ich in Fig. 2 einen horizontalen Querdurch- schnitt abgebildet in fünfmaliger Vergrößerung; das Auge der Wirbeltiere ist Fig. 2. dem menschlichen im wesentlichen ähnlich gebaut. Diese Augen schließen folgende durchsichtige Teile ein: 1. die wässrige Feuchtigkeit in der vorderen Augenkammer B. 2. die Kristallinse A. 3. den Glaskörper C. 1 J. Müjllers Archiv für Anat. u. Physiol. 1852. S. 483. 1*](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21287314_0025.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)