Der Jerusalemische Talmud : in seinen haggadischen Bestandtheilen / zum ersten Male in's Deutsche übertragen von A. Wünsche.
- Date:
- 1880
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Credit: Der Jerusalemische Talmud : in seinen haggadischen Bestandtheilen / zum ersten Male in's Deutsche übertragen von A. Wünsche. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![ausser der Schrift noch die Mischna, Gemara und Haggada an- gedeutet finden*). Auch sogar das, was ein rechtschaffener Schüler vor seinem Lehrer lehren wird, ist schon von Mose auf dem Sinai gesagt worden. Vergl. Koh. 1, 10. Abschnitt IQ, 7. [Fol. 14a.] Rabbi Pinchas erzählt folgende Geschichte: Es waren zwei Brüder zu Askalon, welche heidnische Nachbarn hatten. Dieselben sagten: Wenn die Juden hinaufgehen nach Jerusalem, so wollen wir ihnen alles nehmen, was sie haben. Als sie hinaufgezogen waren, schickte Gott Engel, welche in ihrer Ge- stalt aus- und eingingen. Als die Brüder wieder zurückkehrten, sandten sie ihren Nachbarn Geschenke; die Heiden fragten, wo sie gewesen wären. Sie antworteten: In Jerusalem. Jene fragten: Wen habt ihr denn in euerm Hause zurückgelassen? Diese antworteten: Niemand. Da riefen jene aus: Gelobt sei der Gott der Juden, welcher sie nicht verlassen hat und sie nicht ver- lassen wird. ‘ Abschnitt VQ, 3. [Pol. 25 a.] Rabbi Abuhu, Rabbi Jose bar Chanina und Rabbi Simeon ben Lakisch gingen durch den Weinberg von Doron. Da brachte ihnen ein Winzer eine Pfirsiche und sie und ihr Eseltreiber assen davon und Hessen noch übrig; sie schätzten sie so gross wie einen Kessel vom Dorfe Chanina, dergleichen einer einen Sea Linsen hält. Rabbi Chanina sagt: Als ich hierher kam, nahm ich meinen, meines Sohnes und meines Eseltreibers Gürtel, den Stamm eines *) Der Rabbi findet nämlich in den Worten wealehem kechol bade- barim das Vav, Kaf und He überfiüssig.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30095827_0069.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)