Archiv für Augen- und Ohrenheilkunde. I. Bd. 2. Abtheilung / herausgegeben in deutscher und englischer Sprache von H. Knapp und S. Moos.
- Date:
- 1870
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Credit: Archiv für Augen- und Ohrenheilkunde. I. Bd. 2. Abtheilung / herausgegeben in deutscher und englischer Sprache von H. Knapp und S. Moos. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![s])rüiigliclie hyaline Hervorwölbung keine Fortsätze anS; so ver- grössert sie sich gewöhnlich und wird dann häufig durch eine circuläre Einschnürnng von der übrigen Zelleninasse getrennt Die soeben keineswegs erschöpfend geschilderten Forinveränderiuigen betreffen vorzüglich die hyaline Masse der Zellen; doch auch der körnige Inhalt erleidet zu gleicher Zeit bei diesen Bewegungen eine andere Gestaltung. In einigen Fällen wird er mehr in die Länge gezogen, in anderen auf die Seite gedrängt und erscheint dann auch gewöhnlich etwas dunkler. Letzteres hat man zuweilen deutlich zu beobachten Gelegenheit. Es geschieht diess gewöhn- lich bei Zellen, die eine einzige starke und kuglige liyaline Masse nach und nach austreiben. Dieselbe übertrifft oft die ursprüng- liche Zelle an Grösse, so dass letztere, wenigstens der Kern und der feinkörnige Inhalt, als ein kleinei'es Gebilde derselben anzu- hängen und nur durch eine circuläre Einschnürung von derselben getrennt zu sein scheint. Verliert sich dann letztere mehr und mehr, so erhält man schliesslich ein kngliges Gebilde, an dessen peripherischer Zone sich die feinkörnige Masse mit Kern gleich- sam halbmondförmig abgelagert hat. Sowohl die Besclireibung, als aucli die Abbildungen der a. a. 0. unter der dritten Rubrik als Physaliphoren bescliriebenen Zellen hat so grosse Aehnlichkeit mit den ebenerwähnten Zellen, dass ich glaul)c, zumal icli keine andere derartige Gebilde auffinden konnte, dass es sich hier um ganz dieselben Elemente handelt. Von der Vermutliung IwanofFs, dass das Bläschen eine eigne IMembran besitze, konnte ich mich niemals überzeugen. Ihre Bestimmung zur Schleimbereitung ist bis jetzt noch durch keine Thatsache sicher erwiesen. ■— In Be- treff“ der nachfolgenden Versuche bemerke ich noch, dass die Untersuclmng des Glaskörpers stets ganz frisch, die der umgeben- den Gewebe gewöhnlich in getrocknetem Zustande oder nach Er- härtung in MülleFscher Flüssigkeit geschah. R und L bedeuten in den Versuchen immer rechtes und linkes Auge. Bei der Anführung der einzelnen Krankengeschichten wurde, um die Beschreibung nicht allzusehr in die Länge zu dehnen, vorzugsweise der ophthalmoskopische Befund berücksichtigt, das Verhalten der übrigen Organe aber auch da erwähnt, wo es von einigem Interesse für die in Rede stehende Frage erschien. Experiment 1. 31. März 1869, Nachmittags. Einem kleinen grauen Kaninchen wurde L Draht von oben in den Glaskörper eingeführt; derselbe liegt frei inmitten des Glaskörpers.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22449838_0014.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)