Die anatomische Nomenclatur. Nomina anatomica : Verzeichniss der von der anatomischen Gesellschaft auf ihrer IX. Versammlung in Basel angenommenen Namen / Eingeleitet und im Einverständniss mit dem Redactionsausschuss erläutert, von Wilhelm His.
- Wilhelm His
- Date:
- 1895
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Credit: Die anatomische Nomenclatur. Nomina anatomica : Verzeichniss der von der anatomischen Gesellschaft auf ihrer IX. Versammlung in Basel angenommenen Namen / Eingeleitet und im Einverständniss mit dem Redactionsausschuss erläutert, von Wilhelm His. Source: Wellcome Collection.
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![kann. Es ist diese Lücke die mediale Leistengrube. Räumt mau das lockere Gewebe, welches die Grube verscMiesst, hinweg, so kann man von da aus zum äusseren Leistenring vordringen, und der eingeführte Finger wird alsdann von zwei hintereinander liegenden Sj'-stemen von scharf vortretenden Coulissen eingeschnürt, hinten vom Henle'sehen und vom He s selb ach'sehen Band, vorn von den Rändern des äusseren Leistenringes. Das Hesselbach'sche und das Henle'sche Band liegen in der Rückwand des Leistencauales. Je breiter insbesondere das letztere ist, um so mehr wird das Gebiet der medialen Leistengrube eingeengt und um so geringer Fig. 2. Umgrenzung der medialen Leistengrube, von innen her praeparirt. Ad. Adminiculum lineae albae. F. i. Falx inguinalis [Henle'sches Band v. Braune]. LR. Lig. interfoveolare [Hesselbach'sches Band v. Braune]. Mr. M. rectus abdo- minis. V. d. Vas deferens. die Disposition zur Bildung directer Leistenhernien. Alle diese Verhältnisse sind den Studirenden im Praeparirsaale bei der Praeparation von hinten her leicht anschaulich zu machen. Das von Braune als „Hesselbach'sches Band bezeichnete Gebilde findet sich in der für die Bruchlehre grundlegend gewordenen Arbeit Hesselbach's^ in verschiedenen Tafeln (III, IV, X, XI und XV) in vor- züglicher Weise wiedergegeben. Es erscheint hier als ein zwischen die mediale Leistengrube und .den inneren Leistenring eingeschobene, nach auf- und nach abwärts breit anstrahlende Faserplatte. Weniger bestimmt lautet Hesselbach's Darstellung im Text. Eine von ihm als „inneres Leistenband bezeichnete Membran besteht aus stärkeren über den Schenkel- 1 Untersuchungen über Leisten- und Schenkelbrüche. Würzburg 1814.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2121864x_0130.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)