Anleitung zur antiseptischen Wundbehandlung nach der an Prof. Billroth's Klinik gebräuchlichen Methode : für Studierende und Ärzte bearbeitet / von Victor R. v. Hacker.
- Hacker, Victor, Ritter von, 1852-
- Date:
- 1883
Licence: Public Domain Mark
Credit: Anleitung zur antiseptischen Wundbehandlung nach der an Prof. Billroth's Klinik gebräuchlichen Methode : für Studierende und Ärzte bearbeitet / von Victor R. v. Hacker. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by The Royal College of Surgeons of England. The original may be consulted at The Royal College of Surgeons of England.
31/45 page 26
 aiifgestricbene Salbe wird entweder Carbolgaze, Bruns'scbe Watte, oder entfettete Gaze verwendet, dariiber dann ein Stlick wasserdichten Stofi'es gelegt, und mit Calicot- binden oder Tiichern fixirt. Pilaster. Heftpflaster (Empl. Diachylon comp.). Anwendnng: Zur Compression z. B. schwammiger Granulationen, zur Naherung auseinander gegangener Wund- rander an Stelle der Secundarnalite etc. .1 odot'ormpflaster (bestebt aus einer Mischung von Jodoform, Glycerin und Mucil. gummi arab., die auf Lein- wand gestrichen und trockuen gelassen wird), dient auf der klebenden Seite etwas (mit Carbolsaure) befeucbtet in Tibn- licher Weise als antiseptiscbes Heftpflaster. Der antiseptische Wundverband. Wenn der Kranke den Operationstiscli verliisst, sind in der Kegel scbon die Wiirfel liber sein Schicksal gefallen. 1st die Wunde gut desinficirt worden, wenn tbunlicli ver- einigt. ausreicbend drainirt und coraprimirt, so bat es wobl in vielen Fiillen keine Bedeutung, was fiir ein antiseptiscber VerbandstofF zur unmittelbaren Bedeckung, namentlicb ver- einigter Wunden verwendet wird. Wegen der entscbieden geringeren Reizung der Wunde, wegen der secretionsbe- schninkenden, allerdings langsamen, aber langer dauernden und intensiveren antiseptischen Wirkung bietet die Jodo-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22296475_0032.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


