Der Milzbrand, oder contagiöse Carfunkel der Menschen : mit Berücksichtigung einiger, damit zu verwechselnden Krankheitsformen, und einer fragmentarischen Uebersicht des, bei den Thieren herrschenden Milzbrandes / von Joh. Friedrich Hoffmann.
- Hoffmann Johann Friedrich, 1688-
- Date:
- 1827
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Credit: Der Milzbrand, oder contagiöse Carfunkel der Menschen : mit Berücksichtigung einiger, damit zu verwechselnden Krankheitsformen, und einer fragmentarischen Uebersicht des, bei den Thieren herrschenden Milzbrandes / von Joh. Friedrich Hoffmann. Source: Wellcome Collection.
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![zu umgehen. Ist jedodi der Ausbruch sporaa disch , Hoffnung zur Genesung des kranken Thiers so ist es mindestens nothwendig, alle Verbindunj mit gesunden .Thieren abzubrechen, und: B) die Kranken an einen besondern, wo mügii lieh abgelegenen Ort zu stellen, mit höchster Vor-: sicht zu behandeln, allep Unrath, Koih , Schleim. Blut, z. B. vom Aderlafs, sorgfältig zu verschar- ren etc. C) Die Stallungen sind genau zu untersuchen,! ob in ihnen, in ]LJnreinlichkeit, in grofser Näss« des Bodens oder Feuchtigkeit der “Wände, in hef~ tigern Zugwinde etc. einerseits , in zu engem Raum,, Mangel an frischer Luft etc. andrerseits (wo ess dann besser wäre, an einem freyen offenen, aberr anderem Vieh verschlossenen Platze ein reinlichess ^ V Strohlager zu bereiten, und sie dahin zu stellen) Gelegenheits - Ursachen vorhanden sind, deneni dann möglichst abzuhelfen wäre; in jedem Fallej sind, wenn kranke Thiere sich in einem Stalle: befanden, oder gar darinnen starben, Krippen, Riemen, Kettenzeug, Eimer und alle übrigen Ge- räthschaften sorgfältig zu reinigen, mit verdünn-- ter Schwefel - oder Salzsäure abzuwaschen; der Stall mufs einige Mal des Tages mit oxydirt - salz- • sauren Räucherungen, oder mindestens durch Ver- brennen von einer Hand voll Schwefelfaden über- all durchräuchert werden, womit 14 Tage fortzu-^ fahren ist. In der Zwischenzeit ist einige Stunden des Tages ein möglichst starker Luftstrom zu ver- anstalten. D) Die Fütterung ist gleichfalls zu untersu- chen , im Hofe wie im Felde, grünes wie trock- m Ili! nei Su 1;, rf ätff! ^•c Stil tS€ ‘■id,](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21710831_0318.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)