Chemie der organischen Farbstoffe / von R. Nietzki.
- Nietzki Rudolf, 1847-1917.
- Date:
- 1889
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Credit: Chemie der organischen Farbstoffe / von R. Nietzki. Source: Wellcome Collection.
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![durch überschüssiges Alkali roth gefärbt (Unterschied von den /9Naphtolfarbsto£fen). Das Natronsalz findet unter obigen Namen Verwendung in der Färberei. Im sauren Bade erzeugt es auf Wolle und Seide ein Orange, welches etwas röther und weniger rein ist als das mit /3Naphtolorange erzeugte. Das Kalksalz ist unlöslich, amorph. Wegen der Eigen- schaft, unter dem Einfluss der Alkalien die Farbe zu verändern, stehen die «Naphtolfarben den aus /3Naphtol erzeugten an techni- scher Bedeutung nach. Azobenzol-/SNap]itol (i). CeHs-N^N-C.oHsOH. Gelbe, in Alkalilauge unlösliche Blättchen. Monosulfosäure- HSO3 CeH^N = N — CioHoOH (Orange II. Tropäolin 000 No. 1) {11). Aus pDiazobenzolsulfosäure und y?Naphtol. Die Säure bildet orangegelbe, in Wasser lösliche Blättchen, welche beim Trocknen unter Wasserverlust in ein mennigrothes Pulver übergehen. Die Alkalisalze sind der Säure ähnlich und werden durch über- schüssiges Alkali nicht verändert. (Unterschied von den oNaphtol- farbstoffen). Das Kalksalz ist schwerlöslich, das Baryumsalz ganz unlöslich. Concentrirte Schwefelsäure löst den Körper mit fuchsin- rotber Farbe. Auf Wolle und Seide erzeugt es ein schönes Orange und ge- hört zu den wichtigsten Azofarbstofifen. Monosulfosäure. ß CgHs — N = N —C.oHsOHHSOs (Croceiin - Orange). Aus Diazobenzol und der Schäffer'schen /3Naphtolmonosulfosäure (/3Säure). Die Nüance des Farbstoffs ist etwas gelblicher als die des Vorigen. In concentrirter Schwefelsäure löst es sich mit orange- gelber Farbe.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21698521_0066.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


