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Credit: Ueber Morbus Basedowii / von Prof. v. Stoffella. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![rendeii, aus der Regio ciliöspinalis stammenden sogenannten oculopupilläron Nervenfasern nach Bernard bei Hunden mit den vorderen Wurzeln des 7. und 8. Cervical- und 1. Brusfuerven aus dem Biiekenniärke heraus und mittelst der entsprechenden Rami eommunieantes in den Sympathikus hinein. Durchschneidet man (Midlich diese Rami communicantes, so kommt es zu denselben Erscheinungen am Auge wie bei 1 hirchsc'hneidung des Halstheiles des Sympathikus, d. i. also zur Abdachung der Cornea, Verengerung der Pupille und Zurücksinken des Bulbus, während jedoch die Vaskularisation des Halses und die Temperatur des Ohres keine Zunahme zeigt. Erscheinungen letzterer Art treten indess sofort auf, sobald man den aufsteigenden Faden des Brustsympathikus zw ischen der 2. und 4. Rippe durchtrennt. *) — Dass übri- gens diese Resultate der von Bernard, Waller und B u d g e angestellten Thierexperimente und Forschungen auch tili- den Menschen ihre volle Griltigkeit haben, somit die grüsste Verwerfhbarkeit für den Kliniker besitzen, beweist ein in der .,Gazette des hopitaux (Janvier 1866) von Mon jand verott'entlichtcr Fall. In demselben war die Pupille verengt und die Cornea abgeflacht; welche Erscheinungen durch die Obduktion vollständig aufgeklärt wurden. Dieselbe ergab nämlich eine Atrophie der Wurzeln der letzten Hals- und oberen I )orsa,1 nerven, und zwar vorzugsweise linkerseits. E s n uteri ic g t s o tri i t k e i n e m Zwei f e l, (1 a s s d u v c h d i e A n n a Ii m e ei n e r R eizung de r i m H a 1 s t Ii e i 1 e d e s S y tri p a t h i k u s ver 1 a. u f e ri d e n d c u 1 o ]) u p i 1 1 ä r e n F a s e r n d er Ex o p h t h a 1: m us bei M bl B a s o d o w i i vollständig seine E r- k 1 ä r u n g f in d e n k a n n. Der Umstand, dass die Patien- ten im Gegensätze zum Experimente, für gewöhnlich wenig- stens', keine Ei-scheinungen von Seite der Pupillen darbieten, steht einer solchen Anschauung nicht entgegen, indem der seilte sich leicht dahin deuten lässt, dass bei Mb. Basedowii in der Mehrzahl der Fälle eben die betreffenden, den Di la- ta t <>r der Pupille innervirenden Fasern des Sympathikus in die Atfoktion nicht miteinbezogen werden. Im Uebrigen wurde, wie wir oben gesehen, in der Thal in einzelnen Fällen die *) Durch diese Vivisektionsresultate ist also gleichzeitig der Beweis her- gestellt, d;iss die okulopupillären und vasomotorischen Nerven, welehe im Halstheile des Sympathikus verlaufen, nicht an ein und derselhen Stelle des Rückenmarkes ihr Zentrum haben, sondern dass tlas Zentrum für die erst- genannten Nerven höher und jenes für die vasomotorischen Nerven dagegen tiefer im Rückenmarke gelegen ist.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22328579_0021.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)