Lehrbuch der Ohrenheilkunde : mit besonderer Rücksicht auf Anatomie und Physiologie / von Josef Gruber.
- Date:
- 1870
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Credit: Lehrbuch der Ohrenheilkunde : mit besonderer Rücksicht auf Anatomie und Physiologie / von Josef Gruber. Source: Wellcome Collection.
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![rirte Schläfebein nur mehr in zwei Segmente zerfällt, deren eines die mit dem Paukent,li ei 1 e verwachsene Schu ppe, das andere die mit dem Warzentheile in continuo verlaufende Pyramide darstellt. A. Sch u p p e. Diese präsentirt sich als ein glatter Knochen mit äusserer (lateraler) convexer (Fig. 1) und innerer (me- dialer) concaver (Fig. 2) Fläche. Die Krümmung an den Flächen Fig. ]. Schuppentheil des Schläfebeins von aussen besehen. h Fig. 2. Schuppentheil des Schläfebeins von innen besehen. z, Processus zygomaticus ; /, Fossa glenoi- dalis; v, vorderer Fortsatz, A, hinterer Fortsatz der äusseren Lamelle vom wag- recliten Stücke. p, senkrechter Theii; t, innere Lamelle; u. äussere Lamelle des wagrechten Stückes ; h, hinterer Abschnitt des zwischen beiden Lamellen des wagrechteu Theiles befind- lichen Winkels. zeigt sich sowohl von oben nach unten als auch von vorn nach hinten. Während an den oberen zwei Dritteln die Krümmung von oben nach unten sehr allmälig zu Stande kommt und kaum zu bemerken ist, wird sie an dem unteren Abschnitte dadurch sehr prononcirt, dass eben das untere Drittel plötzlich mehr in die wagrechte Richtung übergeht. Dadurch ist die Einthei- lung, welche den neueren Anatomen beliebt (Henle u. A.): in ein oberes, senkrechtes und in ein unteres, wag rechtes Stück der Schuppe, vollkommen gerechtfertigt. An der äusseren Fläche ragt ungefähr von der Stelle, wo das wagrechte mit dem senkrechten Stücke zusammenstösst, an der vorderen Hälfte der Schuppe der mit zwei Höckern, welche die Gelenksgrube für den Kopf des Unterkiefers zwi- schen sich fassen, beginnende Jochfortsatz (processus zygo- maticus) heraus (Fig. 1. z), um sich in seinem weiteren Ver- laufe mit dem ihm entgegenstrebenden gleichnamigen Fortsatze des Jochbeins zu vereinigen, und so den Joch bogen (arcus zygomaticus) zu bilden. Die obere Kante des Jochfortsatzes](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21925458_0027.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


