Die Regeneration des Unterkiefers nach totaler Necrose durch Phosphordämpfe / von Lorenz Geist.
- Geist, Lorenz.
- Date:
- 1852
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Credit: Die Regeneration des Unterkiefers nach totaler Necrose durch Phosphordämpfe / von Lorenz Geist. Source: Wellcome Collection.
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![Wie die Phosphordämpfe die Gelegenheitsursache darstellen, so ist nicht minder zweifellos, dass zum Zustandekommen des Uebels die unmittel- bare Zugängigkeit des Periostes für die Dämpfe erforderlich, das Uebel daher lokal begründet ist. Das Zurückziehen des Zahnfleisches aus irgend einem Grunde, die Entblössung der Alveolen nach frisch ausgezogenen Zähnen, Wunden des Zahnfleisches, insbesondere aber schadhafte, cariöse und brandige Zähne, durch welche und an welchen die Dämpfe in unmittel- bare Berührung mit dem Periost gelangen, bilden das disponirende Moment. Für die Richtigkeit dieser Beobachtung sprechen unter anderen folgende Thatsachen. Unter den in Nürnberg beobachteten zahlreichen Erkrankungen befindet sich auch nicht Ein Fall, in welchem die Zähne der Erkrankten nicht schadhaft gewesen wären. Stets war die entsprechende Kieferseite der Sitz des Uebels, stets begann dieses in der unmittelbaren Umgebung der schadhaften Zähne. Den schlagendsten Fall bot eine vollkommen ge- sunde, mit den schönsten Zähnen geschmückte junge Frau von 24 Jahren. Diese hatte 3 Jahre in einer Zündholzfabrik, hier stets den Dämpfen aus- gesetzt, gearbeitet, ohne in irgend einer Weise zu erkranken. Im 4. Jahre ihrer Arbeit brach der letzte Backzahn durch, wurde bald cariös, und nun entwickelte sich das Kieferübel in hohem Grade. Es endete nur mit dem Verluste der rechten Unterkieferhälfte. Dieselbe Beobachtung ist von den meisten deutschen und französi- schen Beobachtern gemacht worden. fflr‘«lTin»°ht“”ge’ d“rCh W<il°lle eiC A”MufmS d“ D«“pfe vermieden um i »tote Lnfterneueruiig trefflich gesorgt ist, Mitte], welche dieselben sind durcl wdcho OS auch bei UUS gelungen ist, dem Uebel vorzubeugen ohne mit sch-! -11 ff Zähnen behüte Arbeiter von der Arbeit ansse,.Hessen kommen des Kieferubels in dieser Fabrik ist daher kein Beweis für die TT, l •• i lichkeit der Phosphordämpfe als Gelegenheitsursache desselben auch bed' t schadhaften Zähne nicht als solche durch das Weiterschreiten d ■ 7 l ” die Kieferknochen das Uebel mit, sondern nur in so f • / a nubels aul ihr Erkranktseyn das Eindringen der Dümnfe 1 p“! S1<3’ ^ W6Dn Sie duTOh Uebel dyskrasiseh bedingt, , , ^*2 Kannte Pcriostitislem, sei, und , ^ 1’ T ? B°h° W*8t <*“ »- als dies» wirklich der Fall war und noch ist Eine ‘V r d°‘ We‘Se befroradet’ Erseheinnngen sieh Knndgehende Pho.^“* mit dem örtlichen Uebel steht und den Knochen tttdLt n • Causalnexus ..... 4> rjLtnrrsrrsr- - “ -](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22267657_0013.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)