Untersuchungen über das verhalten der spinalganglien bei der tabes dorsalis.
- Wollenberg, Robert.
- Date:
- 1892
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Credit: Untersuchungen über das verhalten der spinalganglien bei der tabes dorsalis. Source: Wellcome Collection.
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![Ga tien- Die*) Spinalganglien enthalten meist grosse rundliche Gangli zellen, deren Zellsubstanz 12 bis 24 Stunden post mortem untersucht, als eine matt glänzende, schwach körnige Masse erscheint. Es be- stehen jedoch Verschiedenheiten der einzelnen Zellen unter einander insofern, als sie je nach ihrem Reichthum an Körnern gröber oder feiner granulirt erscheinen und sich bei entsprechender Behandlung theils heller, theils dunkler färben**). Ausserdem ist in manchen Zellen in der Peripherie eine lockere weniger körnerreiche und des- halb hellere Zone vorhanden. In der Zellsubstanz liegt ein Haufe von Pigmentkörnchen, gewöhnlich als eine compactere, an der einen Seite der Ganglienzelle gelegene Masse, zuweilen auch mehr zerstreut oder zu zwei Haufen angeordnet. — Der Kern liegt bald mehr cen- tral, bald mehr peripherisch. Er ist hell, ungefärbt, durchsichtig, homogen, scharf begrenzt und hebt sich von dem Zellprotoplasma immer scharf ab; in ihm liegt das gleichfalls abgegrenzte Kernkör- perchen. Von den Zellfortsätzen wird weiter unten die Rede sein. Jede Zelle ist eingeschlossen in eine Kapsel, welche aus einer Mem- bran und einer diese von Innen bekleidenden Zellschicht besteht. Die Ganglienzellen liegen einzeln oder gruppenweise in ein interstitielles Bindegewebe eingebettet; dasselbe ist ziemlich dicht, theils mehr homogen, theils mehr körnig faserig und mit sehr gedrängt liegenden Kerneu versehen. Die Kerne sind kugel- oder eiförmig. Die Blutgefässe verlaufen in diesem Gewebe, sind meist von capillarem Kaliber und sammeln sich zum venösen Austritt. 1)16 % die GaoS,|( Geflecb >d iD ^ i viel a .fsnll Ji P ier. Coiirvo'5 cpin sei Zahl ud'P derPerij>tene/ Krause, *) Dieser kurz zusammenfassenden Darstellung ist im Wesentlichen der Abschnitt aus Key und Retzius Studien in der Anatomie des Nervensystems, und des Bindegewebes, II Hälfte, 1. Abtheilung, Stockholm 1876 zu Grunde gelegt, ferner zum Theil die Arbeit von Erik Müller, Untersuchungen über den Bau der Spinalganglien. Separat-Abdr. aus Nord. med. Arkiv Bd. XXIII. No. 26. — Im Uebrigen s. nachstehende Literaturangaben. **) Vergl. hierzu Flemming. W., Vom Bau dor Spinalganglien. Fest- schrift für Henle. 1882. — Kreyssig, Ueber die Beschaffenheit desRücken- markes bei Kaninchen und Hunden nach Phosphor- und Arsenikvergiftungen nebst Untersuchungen über die normale Structur desselben. Virchow’s Archiv BJ. 102. — Fr. Schultze, XI. Wanderversammlung südwestdeut- scher Neurologen und Irrenärzte zu Baden-Baden. 1886. Demonstration. Referat Neurol. Centralbl. 1886. — Flesch, Tageblätter der Naturforscher- Versamlung zu Magdeburg und zu Strassburg. — Flesch und Kon eff, Be- merkungen über die Structur der Ganglienzellen. Neurol. Centralbl. 1886. — Kon eff, Beiträge zur Konntniss der Nervenzellen in den peripheren Gan- glien. Dissert. Bern 1886. I nach li« 1 I eittgehen. - ^ I stehen vermittelt I auch nur eine» I Hier sind noch I G. Pritsch*): I scher mit Entsi | Er fand mir de I bezeichnte die I unipolar. Hier! I ähnliche Verhall I Dl|f Hecht betoi I Goe apolare, ■ ^ Klarst I Llni« Den Cnter: I ^ Kanton y Cj *)Q. Fritj, -Weins T( I **»■]* “Um pellnies ' k 2] LHi.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22469758_0006.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


