Beiträge zur Kenntniss wirbelloser Thiere : mit besondere Berücksichtigung der Fauna des Norddeutschen Meeres / von Heinrich Frey und Rudolph Leuckart.
- Heinrich Frey
- Date:
- 1847
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Credit: Beiträge zur Kenntniss wirbelloser Thiere : mit besondere Berücksichtigung der Fauna des Norddeutschen Meeres / von Heinrich Frey und Rudolph Leuckart. Source: Wellcome Collection.
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![rlna lohnst.— Campanularia genlculata (Lin.) Flem. — C. dichotoma (Lin.) Lani. — C. volubilis (Lin.) Lani. — C. dumosa Fleni. 2. A c a 1 e p h a. Ctenophora 2). Cydippe pileus (Müll.) Esohsch. Discophora. Rhizostonia Cuvieri Per. [Köll.]J — Medusa aurita Lin. [Hoffni.J — Cyanea capillata (Lin.) Esclisch. — C. Larnarckii Peron. — C. helgolandica. Ehrenbg. [Ehrenbg.]] — Chrysaora isoscela (Lin.) [Ehrenbg.] — Aequorea Henleana Köll. [Köll.] — Thauniantias hemi- sphaerica (Lin.) Eschsch. [Ehrenbg.] — Geryonia pellucida Will (?). — Medusa (?) papillata Zool. Dan. [Abildg.] — Actinia rufa Zool. Dan. Sehr häufig kommen um Helgoland unter den bräun- lichen Individuen dieser Art auch noch andere vor, die durch eine hellere, weifse Farbe (ob A. Candida Zool. Dan.), oft auch durch eine viel geringere Gröfse von jenen sich unterscheiden. Nicht unwahrscheinlich ist es uns, dass unter diesen noch die eine oder andere verwandte Art (vielleicht A. viduata oder A. undata Zool. Dan., von denen die erstere nach üersted auch an der dänischen Küste vorkommt) sich verstecke. Actinia radiata n. sp. Diese sehr ausgezeichnete Art, die wir nirgends be- schrieben finden, lebt in der tiefen See, wo sie auf den Schalen von Buccinura un- datum, auch auf Holz u. dgl. eben nicht allzu selten angetroffen wird. In ihrem Habitus gleicht sie der von Rapp (lieber Polypen und Actinien. S. 58.) beschriebenen A. de- pressa. Ihr Leib bildet einen niedrigen, nur wenige Linien hohen Cylinder, der sich ziemlich plötzlich auf einer (etwa 1 im Durchmesser haltenden) gröfseren, nach dem Rande hautartig ausgebreiteten Sohle erhebt. Der Mantel ist völlig glatt, glänzend und abwechselnd mit fleischfarbenen und bläulichen Längsbinden gezeichnet, die, wenn der Mantel geschlossen ist, von der MundölTnung ausstrahlen und in ihrem Verlauf nach der Peripherie an Breite zunehmen. Die Fühler sind nur kurz und dünn, und stehen in mehrfachen Reihen auf der Kopfscheibe. Hydractinia grisea n. sp. Am nächsten verwandt ist diese Art mit H. rosea van Bened. Die geschlechtslosen Individuen tragen etwa 8 —10 Fühler, welche in der Regel die Spitze des Kopfes nicht überragen. Letztere ist von conischer Gestalt, nach vorn verengt und nur selten blasenartig aufgetrieben. Der Stiel ist verhältniss- mäfsig kurz, am unteren Ende nicht sehr bedeutend verschmälert. Die fruchtbaren Individuen unterscheiden sich durch ihre Kleinheit und gedrungenere Form und da- durch, dass die Fühler nicht entwickelt sind. Statt ihrer trifft man nur eine Anzahl kurzer, stumpfer Ilervorragungen, in die eine Menge von Nesselorganen eingebettet sind, von Gebilden, die zerstreut auch im übrigen Körperparenchym sich vorfinden. ‘) Camp, gelatinosa (Pall.) Flemg., die um Cuxhaven sehr häufig ist, scheint bei Helgoland zu fehlen. 0 Noctiluca miliaris Lani., die auch um Helgoland vorzüglich das sogen. Seeleuchten bedingt, wird sicherlich mit Unrecht gewöhnlich als eine Akalephe betrachtet. Sie scheint (ist sie überhaupt ein ent- wickeltes Thier?) in ihrem Bau sich den Infusorien anzuschliefsen.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2239252x_0150.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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