Bakteriologisches Taschenbuch : die wichtigsten technischen Vorschriften zur bakteriologischen Laboratoriumsarbeit / von Rudolf Abel.
- Abel, Rudolf, 1868-1942.
- Date:
- 1917
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Credit: Bakteriologisches Taschenbuch : die wichtigsten technischen Vorschriften zur bakteriologischen Laboratoriumsarbeit / von Rudolf Abel. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Zum Nachweis an Haaren usvv. die Haare mit alkal. Bouillon waschen, diese 1/2 St. auf 80° erhitzen (wobei die M.-Sporen überleben;, zentrifugieren, Bodensatz auf Platten und Tiere verimpfen. Herstellung von Sporenfäd-en: Als Test- objekt. für Desinfektionsprüfungen gebraucht, vgl. S. 35 u. 36 Nr. 8 u. 9. Vertragen meist 2—5 Min. lang Dampf von 100°. Belag von Agar- oder Kartoffelkulturen, in denen das Mikroskop vollentwickelte Sporen gezeigt hat, wird mit sterilem Wasser gleichmässig verrieben. 1—2 cm lange ausgewaschene und sterilisierte Seidenfädchen (Tur- nerseide Nr. 4—7) werden mit der Aufschwemmung ge- tränkt, sofort auf sterilen Doppelschalen im Dunkeln im Exsikkator getrocknet und dann dunkel in Reagenzgläs- chen aufgehoben. (Vorsicht beim Aufnehmen! Gefahr der Sporeninhalation!; Zur Prüfung auf Resistenz am besten Aussaat in 3°/oige Traubenzuckerbouillon -j- 5 o/0 Rinder- oder Pferdeserum. 2. Tuberkelbazillen. Als Nährböden für Tb. eignen sich von den üblichen Substraten: Blutserum (für Züchtung aus dem Körper am besten geeignet); Glyzerinagar (4 o/0 Glyzerin Optimum) f Glyzerinkartoffeln (Keile auf ziemlich langem Glasröhr- chen ruhend [S. 19], in Röhrchen etwas 4—5o/oiges Glyzerinwasser geben, womit Kartoffel nach Kochen überrieselt wird); Glyzerinbouillon (Wachstum nur von schwimmenden Partikeln an der Oberfläche aus). Züch- tung bei 37°; sehr langsames Wachstum. Eintrocknen der Röhrchen durch Gummikappe (s. S. 25; oder eines der Verfahren 2, 4, 5 S. 131—132 verhüten. So gut wie kein Wachstum auf Gelatine, Peptonagar etc. und bei Zimmertemperatur. Unbeweglich. Als Spezialnährböden sind zu empfehlen (Wachstum schon nach 8 Tagen üppig); H e s s e s Heydenagar (s. S. 62; und H irnnährböden nach Ficker: F ein zermahlenes Hirn mit Aq. dest. ää unter stetem Um- rühren zum Kochen erwärmt, 1/4 Std. gekocht, dann koliert, bis Kolatur leicht breiig. Mische diese ohne Neutralisation ää mit 2,5°/oiger Lösung von Agar in Aq. dest., adde 3% Glyzerin, sterilisiere etc. Röhrchen gut mischen und schnell erstarren lassen, ehe Hirn- und Agarschicht sich trennen!](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29808534_0069.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)