Anleitung zur Untersuchung von Wasser : welches zu gewerblichen und häuslichen Zwecken; oder, Als Trinkwasser benutzt soll / [Wilhelm Kubel].
- Kubel, Wilhelm.
- Date:
- 1874
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Credit: Anleitung zur Untersuchung von Wasser : welches zu gewerblichen und häuslichen Zwecken; oder, Als Trinkwasser benutzt soll / [Wilhelm Kubel]. Source: Wellcome Collection.
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![eine wcinrotlie übergegangen ist. Darauf setzt man von der con- ccntrirten Auflösung liinzu, bis man die blaue Färbung soeben wiederhergestellt hat. XIV. Bestimmung der Phosphorsäure. j\l o 1V b d ä n s ä u r e 1 ö s u n Die Bereitung derselben ist bereits bei der Beschreibung der Methode erwähnt worden. Titrirte Uranlösung. Man löst 10—l.ö Grni. gelbes Uranoxydn.atron in Essigsäure, filtrirt die Lösung und verdünnt mit destillirtem Wasser zu 1 Liter. Zur Festellung des Titres dieser Lösung stellt man sich zu- nächst eine Fhos{)horsäurelösung von bestimmtem Gehalt dar. Man löst zu diesem Zwecke 5,043 Gnu. reines, nicht verwittertes, zer- riebenes und durch Fressen zwischen Fliesspaj)ier von dem hygro- skopischen Wasser befreites Natriumphosphat (Na.) 11IML-j-12 aq.) in 1 Liter destillirten Wassers; 1 CC. djeser Lösung enthält 1 iWllgr. Fhosphorsäure (F.^ O,0« 20 CG. dieser Lösung werden mit 5—0 CC. Essigsäure (29 bis 30procentiger) und etwa dem gleichen Volum destillirten Wassers versetzt. Man erhitzt das Gemisch in einem Becherglase auf (iO—80® C. und lässt d.arauf aus einer Bürette von der Uranlösung hinzufliessen, bis ein Tropfen der Versuchsflüssigkeit, auf einem weissen Forzelhanteller mit einem Tropfen stark verdünnter Kalium- ferrocy.anidlösung (gelber Blutlaugens.alzlösung) zusammengebracht, eine schwache Bräunung hervorruft. Man muss Acht geben, dass der zu prüfende Tropfen nicht Anthcile der Fällung enthalte tmd daher dem gebildeten Niederschlage einige iMinulen Zeit geben, sich ab- zusetzen. ]\lan verdünnt die Uraidösung, bis 1 Ctl derselben 2 CC. der obigen Fhosphorsäurelösung entspricht, also 2 Mllgr. l^hosjdior- säure (F2 Or,) anzeigt. XVI. Bestimmung dos Eisens und der Thonerde. Bestiimnuny äcsi FAsevs. Reines Zink. Man wendet käufliches, reines Zink an; dasselbe muss frei von Eisen sein.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28072935_0178.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)